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Blick auf die Börse: Dax legt Atempause ein

18.07.2016 – boerse_birgitH_pixelioNach einer turbulenten Phase kehren die Märkte zu ihrem Kern-Geschäft zurück. Der Blick in dieser Woche richtet sich auf die Notenbanken und die vor allem in Amerika beginnende Berichtssaison für das zweite Quartal. Und der Brexit? Die politischen Aufräumarbeiten in London sorgen vorerst für Entspannung.

Nach der Kursrally der vergangenen Wochen dürfte der Dax eine Atempause einlegen. Diese Meinung vertreten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Doch die schwellende Bankenkrise in Italien und latente Sorgen um die Weltwirtschaft könnten ein Störfaktor sein, glauben die Experten. Vorsichtig ist auch Helaba-Analyst Christian Schmidt. Angesichts des zuletzt starken Laufs des Dax hält er es für möglich, dass „die Gefahr eines Rücksetzers kurzfristig zunimmt.”

Der Bullenmarkt hingegen hofft auf die Kraft der Wall Street, die nach oben geklettert ist. “Dieses Stimmungsbild ist fast schon ein Garant dafür, dass wir am Anfang einer neuen Hausse-Etappe stehen”, prognostizieren Bernecker-Experten. Sie setzen darauf, dass die Anleger ihre in der Vergangenheit getätigten Mittelumschichtungen aus Aktien- hin zu Rentenfonds wieder rückgängig machen.

Ein anderer Megatrend bleibt die Geldpolitik. Unmittelbare Impulse sind hier aber nicht zu erwarten. Die EZB kommt am Donnerstag zwar zu ihrem Zins-Meeting zusammen. Angesichts der noch zögernden britischen Notenbank und der Tatsache, dass neue geldpolitische Lockerungen wie etwa der Kauf von Unternehmensanleihen erst im Juni verabschiedet wurden, scheinen weitere Lockerungen unwahrscheinlich. Auch die US-Notenbank hat keine Eile, ihre Geldpolitik zu ändern.

Aus dem Unternehmenssektor legen in Deutschland mit Daimler und SAP zwei Dax-Mitglieder Zahlen zum zweiten Quartal vor. Ansonsten sind es aber nur vereinzelt Firmen aus der zweiten Reihe, die erwartet werden. In Amerika sieht das dafür ganz anders aus. Die Bankenberichtssaison geht mit der Bank of America, Morgan Stanley und Goldman Sachs weiter. Hinzu kommen Branchengrößen wie u.a. IBM, Microsoft, Intel oder General Electric. (vwh/mst)

Bild: Birgit H / pixelio.de

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