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Blick auf die Börse: Börsenthermometer im Zahlenfieber

27.07.2015 – Boerse_by_Thorben Wengert_pixelio.deDie hochsommerlichen Temperaturen und der Poker um die Zukunft Griechenlands haben den Börsianern auf dem Frankfurter Aktienparkett zuletzt mehr als einmal die Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Nach der Einigung mit Athen scheint allerdings auch die allgemeine Erleichterungsrallye zunächst ihr Ende gefunden zu haben. Vielmehr richtet sich der Blick wieder auf die weltweite Konjunktur und die Ertragskraft der Unternehmen.

So geht Analyst Markus Wallner von der Commerzbank davon aus, dass das Frankfurter Aktienbarometer durch die näher rückende Zinswende in den USA wieder größere Ausschläge verzeichnen könnte. Auch wenn die US-Notenbank (Fed) den Leitzins am Mittwoch wohl noch einmal unverändert lassen wird – die lang erwartete Trendwende im magischen Monat September bleibt fest im Blick.

In der deutschen Wirtschaft läuft vielmehr die Berichtssaison auf Hochtouren. Heute steht zunächst der Ifo-Geschäftsklimaindex unter besonderer Beobachtung: So könnte das Konjunkturbarometer zwar positiv auf den Ölpreisrückgang, die Euro-Schwäche und den aktuellen Verbleib Griechenlands in der Eurozone reagiert haben. Die negativen Konjunkturmeldungen aus China werfen allerdings ebenfalls ihre Schatten ins sommerliche Deutschland.

Besonders im Blick der Frankfurter Aktienhändler stehen diese Woche die Quartalsberichte der Unternehmen. Gleich sechs Dax-Unternehmen berichten am Donnerstag über die Geschäfte im zweiten Quartal: die Deutsche Bank, der Medizinkonzern Fresenius, der Dialysespezialist Fresenius Medical Care, der Halbleiterhersteller Infineon, die Fluggesellschaft Lufthansa und der Industriekonzern Siemens.

Einen Tag zuvor legen der Pharma- und Chemiekonzern Bayer, das Baustoffunternehmen HeidelbergCement, der Industriegasekonzern Linde und der Autobauer Volkswagen ihre Quartalszahlen vor. Hinzu kommen die aktuellen Geschäftszahlen von Audi, Airbus, Facebook, Twitter, UBS, Barclays oder Exxon. Interessant aus Versicherersicht dürften besonders die Quartalszahlen der Swiss Re sowie die Halbjahresbilanzen der Generali und von Scor sein. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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