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Blick auf die Börse: DAX hat noch Luft nach oben

21.12.2015 – Boerse_by_Thorben Wengert_pixelio.deDer Ölpreisverfall, die Inflation und die Geschwindigkeit weiterer Zinserhöhungen durch die Fed werden die Endjahresrally prägen. Viel Zeit, um die 11.000-Marke zu knacken, bleibt nicht. Ohnehin wird vor den Feiertagen mit einem niedrigen Handelsvolumen gerechnet, da viele institutionelle Anleger ihre Bücher für 2015 schon geschlossen haben.

In der vergangenen Woche legte der Dax um 2,6 Prozent zu. Das Plus ist dabei hauptsächlich der moderaten Zinsentscheidung der Fed vom Mittwoch zuzuschreiben. Die wichtigsten amerikanischen Indices verloren allesamt. Am Freitag prägten Gewinnmitnahmen sowie der sogenannte Hexensabbat das Marktgeschehen, der Dax büßte 1,2 Prozent auf 10.608 Punkte ein.

Der eingeschlagene Erholungskurs werde sich Börsianern zufolge fortsetzen. Deutliche Zinsgewinne sind jedoch nicht zu erwarten. “Dazu fehlen uns die notwendigen Impulse”, erklärt Aktienstratege Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank gegenüber dem Handelsblatt. Schließlich hätten viele institutionelle Anleger, die das Börsengeschehen hierzulande bestimmen, ihre Bücher für 2015 bereits geschlossen.

Konjunkturseitig sind vor und zwischen den Feiertagen kaum kursbewegende Nachrichten zu erwarten, da keine Termine auf der Agenda stehen. Lediglich die ein Tag vor Heiligabend veröffentlichten US-Konsumausgaben könnten Aufschluss über das weitere der weltgrößten Volkswirtschaft in Sachen Geldpolitik liefern. Diese sind die wichtigste Inflationskennziffer für die amerikanische Notenbank.

Analyst Tobias Basse von der NordLB geht davon aus, dass der deutsche Leitindex etwa 400 Punkte Luft nach oben hat. Da Gründe für weitere Käufe fehlten, seien Anleger geneigt, bei etwa 11.000 Zählern Gewinne mitzunehmen, wird er im Handelsblatt zitiert. Größere Rückschläge seien aber nicht zu befürchten.

Ansonsten treten zu Wochenbeginn einige Änderungen in den Aktienindizes der Deutschen Börse in Kraft. Die Bayer-Kunststofftochter Covestro und der Außenwerber Ströer steigen in den MDAX der mittelgroßen Werte auf. Ihren Platz räumen müssen dafür der Fahrzeug- und Maschinenbauer MAN sowie Kabel Deutschland. Im Technologiewerte-Index TecDAX ersetzt der Wafer-Hersteller Siltronic den Maschinenbauer Manz. (vwh/dg)

Bildquelle: Thorben-Wengert /pixelio.de

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