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Big Data mit Bedacht nutzen

09.05.2016 – Big_Data_Thomas Riegler_pixelioGerade Banken und Versicherungen sollten Big Data mit Bedacht nutzen. “Sie sind darauf angewiesen, aus den vorliegenden Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen”, erklärt Risknet-Chef Frank Romeike. Geht es um Frühwarnsysteme für Marktverschiebungen, das Erkennen von Kundenpräferenzen oder der Zahlungsmoral, sind Fehleinschätzungen möglich.

“Denn die Tatsache, dass ein Muster existiert, setzt voraus, dass dieses in der Vergangenheit entstanden ist”, erklärt Frank Romeike in der Börsen-Zeitung. “Dies heißt nicht zwangsläufig, dass eine Schlussfolgerung aufgrund dieses Musters auch für die Zukunft Gültigkeit besitzt.”

Versicherungsmediziner Stephan Becher hatte jüngst im VWheute-Interview davor gewarnt, das angesichts des Big-Data-Hypes “zu befürchten sei, dass der Traum der mittelalterlichen Alchemie wieder Oberhand gewinnt.” Auch Zukunftsforscher Dirk Solte diskutiert in seinem Debattenbeitrag die Perspektiven von Big Data und Analytics.

Risikoforscher Frank Romeike stellt als zentrale Anforderung an Big Data heraus, dass die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verstanden werden. “Wir müssen die Datenflut mit Theorien und Gesetzen verknüpfen und uns mit der Frage beschäftigen, wie viel Sicherheit und Vorhersehbarkeit auf der einen Seite sowie Freiheit und Risiko auf der anderen Seite gewünscht sind.” (vwh/ku)

Bildquelle: Thomas Riegler/ pixelio

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