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Betriebsunterbrechungen als größtes Risiko

15.01.2015 – brand_fabrik_foto_archivBetriebs- und Lieferkettenunterbrechung, Naturkatastrophen, Feuer und Explosionen sind für Risikomanager weltweit die größten Geschäftsrisiken des Jahres 2015. Als immer stärkere Bedrohung sehen die Risk-Manager die Cybergefahr und politische Risiken an.

Das dritte Jahr in Folge stehen Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen im Allianz Risk Barometer an erster Stelle. Die Sorge ist berechtigt: Häufig wiegen die Auswirkungen der Betriebsunterbrechung (BU) im Unternehmen selbst, bei dessen Lieferanten und Kunden schwerer als der eigentliche Sachschaden. Mit 1,36 Mio. US-Dollar übersteigt der durchschnittliche BU-Versicherungsschaden den durchschnittlichen Sachschaden (1,03 Mio. Dollar) um 32 Prozent.

Die zunehmenden politischen Unruhen steigen im Risk-Ranking auf Platz neun der größten Gefahren für Unternehmen. Darüber hinaus gelten politische Risiken nach Naturkatastrophen (53 Prozent) als zweitwichtigste Ursache von Lieferkettenunterbrechungen.

Risk Barometer 2015

(Klicken zum Vergrößern) Grafik: Cyber Crime macht einen Sprung um vier Plätze, während Reputationsrisiken im Vergleich zum Vorjahr weniger wichtig erscheinen. (Quelle: Allianz)

In Deutschland sehen 55 Prozent der Risiko-Experten Betriebsunterbrechungen als das größte Risiko an.

„Die Gefahren aus dem Netz sind mittlerweile in den Vorstandsetagen angekommen. Dabei konstatieren CEOs wie CIOs die Grenzen der technischen Aufrüstung in der IT-Sicherheit“, sagt Christopher Lohmann, CEO Germany und Zentraleuropa bei AGCS: „Jedes Unternehmen muss daher entscheiden, ob es die verbleibenden Sicherheitsrisiken selber tragen oder weitergeben möchte.“

Im aktuellen Risk Barometer finden sich Cyberkriminalität und IT-Ausfälle erstmals auch unter den fünf größten globalen Risiken.

Für die Studie wurden mehr als 500 Risikomanager und Experten aus der Unternehmensversicherung der Allianz Gruppe sowie aus globalen Unternehmen aus 47 Ländern befragt. (vwh/jko)

Bild: Ein Fabrikbrand kann zu erheblichen Betriebsunterbrechungsschäden führen. (Quelle: Archiv)

Grafik: Allianz Risk Barometer 2015

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