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Bestandsführungssysteme sollten Kunden in den Mittelpunkt stellen

02.03.2015 – Big_Data_alphaspirit_fotoliaWie wollen Versicherungen Potenziale aus Big Data, Business Intelligence, Multikanalvertrieb und Social Media Marketing heben, wenn es nicht einen leistungsfähigen „Single Point of Truth“ gibt, in dem alle Daten konsistent und aktuell verfügbar sind? Über Fragen wie diese diskutieren ab heute IT-Experten der Versicherungswirtschaft im Rahmen des Kongresses: “Innovatives Bestandsführungsmanagement und Produktmodellierung” in Köln. Olaf Bechthold und Michael Hermann von der WGV-Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. mit einem Best Practise Beispiel.

Digitalisierung ist das aktuelle Thema in der Versicherungsbranche. Auch die WGV-Versicherungsgruppe hat das Thema Digitalisierung in ihre Strategie aufgenommen und die Auswirkungen u.a. auf Kunden, Mitarbeiter und Systeme analysiert und eine Neuausrichtung vorgenommen.

„Omnikanalfähigkeit, ein System für Vertrieb und Innendienst, 360°-Sicht auf den Kunden, mobile Verfügbarkeit, Effizienz, u.v.m.“ sind Schlagworte aus dieser Strategie. Der Kunde steht nun tatsächlich im Mittelpunkt der Bearbeitung / des Services. Das neue System ICIS+ stellt in einer 360° -Sicht die versicherungsrelevanten Informationen des Kunden den Mitarbeitern in einem vertriebsorientierten Arbeitsplatz zur Verfügung. Durch neue innovative und intuitive Bedienkonzepte können sowohl Mitarbeiter im Innendienst als auch der Vertrieb direkt die Anliegen der Kunden einfach und effizient bearbeiten, d.h. Innendienst und Vertrieb nutzen die  gleichen Informationen und Prozesse! ICIS+ ist auch die Basis für Web-Services, die im Internet, auf mobilen Geräten und in Vergleichsportalen genutzt werden. Dadurch kann die WGV dem Kunden über verschiedene Servicekanäle ein gleiches Funktionsangebot bereitstellen. Für den Vertrieb stellt die WGV auf Basis dieser Services zusätzlich eine mobile Variante (iPad-Variante) von ICIS+ als Ergänzung des stationären Arbeitsplatzes zur Verfügung.

Ermöglicht wird dies durch eine Neuausrichtung der IT-Architektur. Basis ist eine JEE-Architektur und Wiederverwendung qualitätsgesicherter  Funktionalitäten. Die IT stellt die Geschäftsprozesse als Service zur Verfügung und sieht sich in Zukunft als Serviceprovider an, sie nutzt Standards und offene Frameworks und trennt die Funktionen durch ein neues Schichtenmodell.

„Durch die Neuausrichtung unserer IT-Architektur sind wir nun in der Lage, dem Kunden und seinem geänderten Nutzungsverhalten Rechnung zu tragen. Wir können ihm nun auf jedem Kanal entgegen kommen. Unseren Mitarbeitern bieten wir mit ICIS+ ein System an, mit dem komplexe Sachverhalte einfach und intuitiv bearbeitet werden können, wir unterstützen durch eine umfassende Sicht auf den Kunden und zusätzlich durch Handlungsempfehlungen“, so Olaf Bechtold.  Michael Hermann erweitert: „Unsere JEE- und Schichtenarchitektur ermöglichte uns durch die Nutzung bestehender Services, in kürzester Zeit neue Anfragen zu bedienen. So konnten wir z.B. auch unsere umfassende mobile Variante „ICIS+ mobile“ produzieren. Wir mussten nur eine devicespezifische Oberfläche erstellen, die Funktionalität konnte zu 90 Prozent wiederverwendet werden.“ (vwh)

Bildquelle: alphaspirit/fotolia

Link: Veranstaltungshinweis

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