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bAV: “Tarifvertragliche Potenziale konsequent nutzen”

01.04.2015 – Karch_Aba“Betriebliche Altersversorgung muss einfacher werden für Unternehmen und Beschäftigte und sie braucht eine viel stärkere Verbreitung”, betont Metallrente-Geschäftsführer Heribert Karch. “Weitermachen wie bisher – das kann sich unser Land nicht leisten.”

Reformen sind, so Heribert Karch unerlässlich. Ein durchdachter Mix aus, fiskal-, sozial- und tarifpolitischen Maßnahmen würde genügen, um die deutsche Altersversorgung zukunftsfähig und für alle Unternehmen und deren Beschäftigte attraktiver zu machen, “unabhängig von ihrer Größe”, sagt er.

Heribert Karch: “Die Reduzierung von steuerpolitisch erzwungener Komplexität – und damit Kosten für die Unternehmen – durch eine Neuordnung des Förderrahmens, Entlastung von schwer zu beurteilenden Haftungsrisiken, die Minderung der Beitragslast auf Betriebsrenten und die Abschaffung der Anrechnung von Betriebsrenten auf die Grundsicherung sind Probleme, die endlich konstruktive Lösungen brauchen.”

Eine nachhaltige Rentenpolitik müsse die betriebliche Altersversorgung stärken und die kollektiven betrieblichen und tarifvertraglichen Potenziale konsequent nutzen, fördern und mobilisieren.

2014 konnte das Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie laut eigener Angaben mit 46.000 Neuverträgen zur kapitalgedeckten geförderten Altersvorsorge erneut ein starkes Wachstum verzeichnen. Zum Bestand gehören inzwischen 540.000 Altersvorsorgeverträge (+8 Prozent zum Vorjahr). 30.000 Kundenunternehmen haben sich bisher dem größten branchenübergreifenden Versorgungswerk in Deutschland angeschlossen (+14 Prozent zum Vorjahr).

Die Metallrente meldet für die Altersvorsorge-Sparer für 2015 in der Direktversicherung, je nach Anlagevariante, eine Gesamtverzinsung zwischen 3,9 und 4,2 Prozent. (vwh/ku)

Bild: Metallrente-Geschäftsführer Heribert Karch (Quelle: Metallrente)

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