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“bAV gehört in die Verantwortung von Unternehmen und Tarifparteien”

09.03.2015 – Karch_AbaFür ein tatsächlich robustes System der Altersvorsorge – “mit dualem Kern” – braucht es “sorgfältige Feinjustierung” der Regierung, sagt Aba-Vorstand Heribert Karch. Der vom GDV geäußerten Befürchtung, ein seit Jahren gewachsenes System vom Wettbewerb her einzuschränken, entgegnet er: “Das Privileg, gemeinsame Einrichtungen zu schaffen, haben die Tarifvertragsparteien nach dem Tarifvertragsgesetz seit jeher.”

Seine Position zu bAV-Reform: “Kollektive Form der Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Doch auch dafür reicht Markt alleine nicht.” Deswegen fordern die Tarifpartner – bei der Metallrente sind Arbeitgeberverband Gesamtmetall und IG Metall zu Partner zu gleichen Teilen – die passenden Rahmenbedingungen.

“Danach könnte man die weitere Arbeit getrost den Unternehmen und Tarifparteien überlassen”, sagt Heribert Karch, seineszeichens Geschäftsführer MetallRente und Aba-Vorstand, im Versicherungswirtschaft-Special Value 04/14 gesagt.

Karch im Interview mit VW-Korrespondent Wolfgang Otte: “Der Fokus muss dringend verschoben werden, weg von individueller Altersvorsorge hin zu betrieblicher Altersvorsorge in der Verantwortung von Unternehmen und Tarifparteien.” Ihm geht es um Gerechtigkeitslücken in der Beitragslast.

“Außerdem müssen die versorgungsschädliche Anrechnung von Betriebsrenten auf die Grundsicherung unterlassen sowie die arbeitsrechtliche Zusageform der jeweiligen Kapitalanlage anpasst werden.” (vwh/ku)

Bild: Heribert Karch, Geschäftsführer MetallRente und Aba-Vorstand. (Quelle: Aba)

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