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Barmer fordert neuen Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

20.02.2015 – christoph_straub_barmergekDie Barmer GEK fordert eine bessere Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Dafür sollen die Krankenkassen künftig die Kosten für einen neuen HPV-Test übernehmen, mit dem humane Papillomaviren besser erkannt werden können. Diese gelten als wichtigster Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs. Das neue Screening würde die Kassen künftig etwa 436 Mio. Euro jährlich kosten.

“Dieser Test ist sensitiver und erkennt bösartige Zellveränderungen früher als die seit Jahrzehnten von der Kasse bezahlte Abstrichuntersuchung. Es gibt genügend Hinweise für seinen Nutzen, so dass wir darauf ein neues Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs aufbauen können”, sagte Christoph Straub anlässlich der Vorstellung des Barmer GEK Arztreports 2015.

Allerdings bedürfe es einer positiven Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), teilte die Krankenkasse mit. Zudem würde unterschiedliche Ansichten zwischen Ärzten und Krankenkassen eine Änderung des zukünftigen Screenings verhindern. Demnach hielten die Ärzte weiter am konventionellen Test vor, bei dem Frauen alle zwei Jahre in die Praxis kommen müssen. Beim neuen HPV-Test wäre dies aber nur noch alle fünf Jahre nötig, so die Barmer GEK weiter. (vwh/td)

Bild: Christoph Straub (Quelle: Barmer GEK)

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