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Bange Erwartung: Das Ende der Wirbelsturmsaison ist nah

11.09.2013 – erde-sturmEntgegen der Annahme von einer überdurchschnittlichen, atlantischen Wirbelsturmsaison, hat keiner der bisher registrierten Tropenstürme die Größe eines Hurricanes erreicht. Damit ist dieses Jahr das sturmtechnisch friedlichste seit einem ganzen Jahrzehnt. Aktuell gibt es jedoch zwei Stürme, die die Branche mit Argwohn beobachtet: “Gabrielle” und “Humberto” sind unterwegs.

Einer Untersuchung des Instituts für Katastrophen-Modelle RMS zufolge konnten sich die gefürchteten Hurricanes wegen spezieller Windverhältnisse in der Atmosphäre nicht entwickeln. Zudem sei das Meer im Ost-Atlantik kühler gewesen, womit die See nicht als “Brutstätte” wie sonst üblich wirken konnte. Auch Sand- und Staubpartikel aus der Sahara hätten einen mildernden Einfluss auf das Wettergeschehen und damit auf die Entstehung von Stürmen, so Claire Souch, Vize-Präsidentin von RMS.

Die Wetterforscher warnen aber vor zu großer Entspannung. Zwar habe es dieses Jahr nur acht Tropenstürme und keinen Hurriacane gegeben, im Gegensatz zum letzten Jahr mit 13 Stürmen und sieben Hurricanes. Aber man dürfe nicht vergessen, Supersturm “Sandy” entstand erst im Oktober und verursachte einen Gesamtschaden von 22 Mrd. US Dollar. Und da wären ganz aktuell noch “Gabrielle” und “Humberto”. Für eine Bilanz ist es also noch etwas zu früh.

Foto: Supersturm Sandy aus dem Weltall betrachtet (Quelle: Nasa)

Links: Bericht zur Tropensturm-Saison 2013 (engl.), RMS Katastrophen-Modelle (engl.)

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