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Bafin: Referenzzins soll auf 2,88 Prozent sinken

23.11.2015 – Zins_by_Thorben Wengert_pixelioLebensversicherte müssen sich im kommenden Jahr auf eine geringere Rendite einstellen. Interne Berechnungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) belegen, dass der Referenzzins für die Zinszusatzreserve binnen Jahresfrist von 3,15 Prozent auf 2,88 Prozent gesunken ist. Dies bestätigte ein Sprecher der Bafin gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

Demnach werden in diesem Jahr für neuabgeschlossene Rentenversicherungen im Durchschnitt 3,16 Prozent gutgeschrieben, habe die Ratingagentur Assekurata errechnet. “Es würde mich nicht wundern, wenn für 2016 im Marktdurchschnitt 2,88 Prozent an laufender Verzinsung ausgeschüttet werden”, wird Assekurata-Bereichsleiter Lars Heermann zitiert.

Die Bafin hat nun die Kalkulationen der Ratingagentur bestätigt. “Der Wert ist ein guter Gradmesser für die Branche, weil etwa 90 Prozent des Versichertengeldes in Anleihen stecken”, so Heermann weiter. Die Bafin ermittelt den Referenzzins jeweils Ende September aus dem zehnjährigen Renditedurchschnitt diverser Staatsanleihen und hatte ihn 2015 noch nicht veröffentlicht, so die Euro am Sonntag weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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