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Australische Versicherer werden unter Druck geraten

16.12.2014 – m_hermsdorf_pixelio.deDer australische Versicherungsmarkt gehört zu den Wachstumsmärkten der Branche. Dennoch wird der Konkurrenzdruck auf die dortigen Versicherer weiter zunehmen. Auch die Digitalisierung und die zunehmende Regulierung werden 2015 bestimmend sein.

So prognostizieren die Versicherungsexperten der KPMG Australia, dass Prämiensteigerungen im kommenden Jahr eher unwahrscheinlich sein werden. Demnach werden vor allem Direktversicherungen, Preisvergleichs-Portale und der Markteinstieg von Supermärkten für weiter anhaltenden Druck auf dem Versicherungsmarkt sorgen. Der Fokus vieler Versicherer liegt dabei auf einem “Geschäft mit höheren Margen und geringerer Schadenhäufigkeit”, so die KPMG-Experten Scott Guse und Richard Marrisson.

Auch das digitale Zeitalter wird im kommenden Jahr seine Spuren hinterlassen. Zwar blieb der australische Versicherungsmarkt bislang noch weitgehend unberührt von Einfluss der großen IT-Konzerne wie Google oder Facebook. Doch die Interaktion mit den Konsumenten wird für die australischen Versicherer an Bedeutung gewinnen. Vor allem vier Themen sind dabei laut KPMG entscheidend: “Fokus, Effizienz, Agilität und Vertrauen.”

Eine weitere Herausforderung wird zudem eine weiterhin zunehmende Regulierungsdichte werden. So wurde 2014 die GPS 117 Risk Adequacy durchgesetzt, die höhere Rücklagen für eingegangene Risiken vorschreibt. Außerdem treten zum 1. Januar 2015 neue Regeln in Kraft, die das Risikomanagement und die Rechtskonformität der Branche stärken sollen. (vwh/td)

Bild: Sydney Opera House (Quelle: M. Hermsdorf / pixelio.de)

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