Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Australische Pensionskassen verzeichnen große Versorgungslücken

30.03.2015 – Rentner_Petra Bork_pixelioDie australischen Pensionskassen weisen eine der größten Versorgungslücken weltweit auf. So dauert die Pensionierung der Australier im Durchschnitt etwa 23 Jahre. Allerdings reiche das Guthaben in ihrem Pensionsfonds, die sogenannte Superannuation, im Durchschnitt nur zehn Jahre, so eine Studie der HSBC. Hinzu kommt, dass nur etwa 0,3 Prozent der Pensionsfonds in Produkten angelegt ist, die dem Kunden ein lebenslanges, vorher definiertes Jahreseinkommen garantieren.

Demnach gehen viele Australier davon aus, dass sie ein Pensionärsleben über 15 Jahre finanzieren müssen. Daher beginnen die meisten ihre Superannuation aufzubrauchen, sobald der Gesetzgeber dies erlaubt, verdeutlicht David Knox, Partner bei Mercer das Problem. Mit der steigenden Lebenserwartung gehe die Rechnung allerdings nicht mehr auf.

So müsse daher entweder mehr angespart werden – oder die Senioren müssen sich auf sehr beschränkte Verhältnisse einrichten. David Murray, Chairman der Regierungskommission “The Financial System Inquiry” fordert daher, die Nutzungsbedingungen der Superannuation zu überarbeiten. Demnach sollte entweder ein Teil des Pensionsfonds in Jahresrenten umgewandelt werden. Oder die Sparer sollten sich an der Gründung eines Fonds mit Versicherungshintergrund beteiligen, so Murray. (vwh)

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten