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Assekurata: Politischer Druck auf die PKV wird wachsen

27.05.2014 – assekurata-logoUm Versicherten, die unter hohen Beiträgen im Alter leiden entgegenzukommen, muss sich der unternehmensinterne Umgang mit Tarifwechslern verbessern. Dies ist eine Erkenntnis aus dem Marktausblick zur privaten Krankenversicherung, welchen die Rating-Agentur Assekurata in diesem Jahr erstmals veröffentlichte. Bemühungen der Branche um mehr Transparenz hinsichtlich des bestehenden Wechselrechts nach § 204 VVG wäre dabei ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Private Krankenversicherung (PKV) in Deutschland befindet sich auch im Jahr 2014 unverändert in einem schwierigen Marktumfeld – zumindest in der Vollversicherung. So hat sich nach Angaben des PKV-Verbandes im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 das Minus in der Krankheitskostenvollversicherung von 20.100 auf 66.300 mehr als verdreifacht, was einer Bestandsentwicklung von -0,74 Prozent ent­spricht (Vorjahr: -0,22 Prozent). Somit waren Ende 2013 nunmehr 8,89 Millionen Menschen vollversichert. Die Gründe für den Rückgang sind vielschichtig.

„Derzeit prägt das Thema Beitragsentwicklung im Alter das Stimmungsbild der Branche“, erklärt Gerhard Reichl, Fachkoordinator Krankenversicherung der Assekurata Assekuranz Rating – Agentur GmbH und Autor der Untersuchung. „Dieses und andere Problemfelder erhöhen zunehmend den politischen Druck auf die PKV.“ Und das obwohl 2014 die Beitragsanpassungen im Bestand im Marktdurchschnitt die niedrigsten der vergangenen zehn Jahre sein dürften. Sowohl im Beihilfe – (0,9 Prozent) als auch im Normalgeschäft (1,5 Prozent) fallen die Beitragserhöhungen bei den von Assekurata gerateten Gesellschaften (Assekurata – Durchschnitt) äußerst moderat aus. (vwh)

Link: Assekurata-Marktausblick zur Privaten Krankenversicherung 2014 Tarifwechselrecht und Bezahlbarkeit im Alter als Problemfelder (PDF)

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