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Ärger in der Schweiz: Aufsicht will Rabatte unterbinden

02.11.2015 – Arzt_Christoph Droste_pixelioDen Schweizer Krankenversicherern droht Ungemach durch die Finanzmarktaufsicht Finma: ab Januar sind Rabatte bei Zusatzversicherungen über zehn Prozent genehmigungspflichtig. Dies betrifft vor allen Dingen Gruppentarife, die Unternehmen für ihre Mitarbeiter aushandeln.

Die Finma will die Besserstellung sogenannter “Pseudo-Kollektive” unterbinden, wie die Neue Züricher Zeitung in ihrer Sonntagsausgabe berichtet. Es handle sich hier um “willkürlich gebildete Risikogemeinschaften, deren Risikoprofil einen Rabatt in Tat und Wahrheit gar nicht rechtfertigt.” Die Finma ist der Auffassung, dass Einzelversicherte gegenüber den Gruppenversicherten zu Unrecht schlechter gestellt würden.

Die Versicherer plädieren dafür, den freien Markt bei der Zusatzversicherung zu erhalten. Ob nur das Neugeschäft oder auch der Bestand betroffen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. (vwh/ku)

Bild: Christoph Droste/ pixelio

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