Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Aon präsentiert Sturmmodell für Europa

06.03.2014 – aon_logoImpact Forecasting, Aon Benfields Spezialeinheit für die Modellierung von Katastrophen, hat nach dreijähriger Entwicklung heute sein neues Sturmmodell für Europa veröffentlicht. Damit können Versicherungsunternehmen eine alternative Sicht auf das Risiko gewinnen, das in Europa die höchsten jährlichen Versicherungsverluste verursacht.

Grundsätzlich verhilft das neue Modell der Versicherungsindustrie zu einer noch valideren Einschätzung ihrer möglichen Verluste durch die Naturgefahr Sturm. Über die Notwendigkeit eines solchen Modells sagt Jan-Oliver Thofern, CEO von Aon Benfield im deutschsprachigen Raum: „Die Tatsache, dass sich Windstürme über mehrere Länder erstrecken können, kann bei Versicherern mit länderübergreifenden Portfolios zu hohen Gesamtverlusten führen. Eine konsistente europaweite Modellierung der wichtigsten Naturgefahr Europas ist also sinnvoll. Der Sturm Xynthia erstreckte sich beispielsweise über acht Länder und verursachte einen versicherten Schaden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro.“

In Anbetracht der kurzen historischen Aufzeichnungen und der vergleichsweise geringen jährlichen Anzahl bedeutender Stürme in Europa bleibt es eine Herausforderung, die Häufigkeit extremer Ereignisse allein aus den Beobachtungen verlässlich zu quantifizieren. Um das zu lösen, werden eine Vielzahl von Simulationen globaler Klimamodelle mit Konfigurationen durchgeführt, die aktuellen Klimabedingungen entsprechen. Dadurch können 4.600 modellierte Jahre genutzt werden, um noch bessere Prognosen zu ereignisbasierten und kumulativen Verlusten liefern zu können.

Auch verstärkt Solvency II das Bedürfnis nach einem tieferen Verständnis der relevanten Risiken sowie deren validen, datengestützten Beurteilung. Bei manchen Unternehmen führt das zu dem Wunsch nach einem firmeneigenen Katastrophenmodell. Die Produktpalette von Impact Forecasting – einschließlich des neuen Sturmmodells – kann einen vollständig transparenten, individualisierbaren und dokumentierten Ansatz liefern, der dieser Anforderung gerecht wird.

Zunächst deckt das neue europäische Sturmmodell die Länder Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg und die Niederlande ab – weitere Länder werden folgen.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten