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Altersvorsorge: Deutsche vertrauen nicht auf Erbschaften

08.09.2015 – Lebensversicherung_uschi dreiucker_pixelioDie große Mehrheit der Deutschen geht davon aus, dass Erbschaften in Deutschland sehr ungleich verteilt sind. So meinen 76 Prozent, dass die sehr großen Erbschaften auf nur wenige Personen entfallen. Dadurch sei die Einzelerbschaft für die Mehrheit der Erben vergleichsweise niedrig ist und biete wenig Ersatz für eigene Altersvorsorge, so das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

67 der Befragten hält zudem die langfristige Entwicklung des Erbschaftsvolumens für unsicher, weil nachrückende Erben immer länger leben und mehr für den eigenen Konsum ausgeben. Zudem gehen 17 Prozent der Befragten davon aus, dass die Erbschaften in den kommenden Jahren tendenziell niedriger ausfallen – trotz der Tatsache, dass bis 2024 rund 3,1 Bio. Euro an Erbschaften anstehen.

Zudem gehen jüngere Menschen laut Umfrage mehrheitlich davon aus, dass Erbschaften die Ungleichheit in der Gesellschaft fördern. So würden diese tendenziell dazu beitragen, dass bereits Vermögende zusätzliches leistungsloses Vermögen erhalten.

Die komplette DIA-Studie “Erben in Deutschland 2015 – 2024: Volumen, Verteilung, Verwendung” wird am kommenden Mittwoch in Berlin vorgestellt. (vwh/td)

Bildquelle: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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