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Allianz Studie Lebensgefühl: 60 sind die neuen 50

15.04.2014 – familie-spaziergang-150In vielen Ländern der Welt und über Generationen hinweg sorgen die Menschen sich über ihre finanzielle Situation im Rentenalter. Die Mehrheit rechnet damit, dass sie ihren Lebensstandard dann einschränken muss, gleichzeitig ist das Vertrauen in die staatlichen Alterssicherungssysteme gering.

So lassen sich die Ergebnisse der neuen Studie „Sicherheit – Vertrauen – Zusammenhalt“, die die Allianz International Pensions anlässlich des 3. Berliner Demografie Forums durchgeführt hat, zusammenfassen.

In Zeiten zurückgehender Geburtenraten und steigender Lebenserwartung geraten die Sozialsysteme vieler Länder zunehmend unter Druck. Je höher der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung ist, den es zu unterstützen gilt, desto größer ist die Verantwortung, die auf den Schultern der jüngeren Generationen lastet. Aber welche Auswirkungen hat dies im Alltag, insbesondere im Miteinander der Generationen?

Der auffälligste Unterschied zwischen den Ländern war die jeweilige Erwartung der Menschen bezüglich der eigenen Zukunft. Wenn sie an ihre nächsten zehn Jahre denken, fühlen sich Japaner und Franzosen besonders unsicher – sowohl die jüngere als auch die ältere Generation. Nur vier Prozent der jungen Generation der Japaner blickt optimistisch in die Zukunft, in Frankreich sind es immerhin 25 Prozent.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Mehrheit aller befragten jungen Menschen – mit Ausnahme von Deutschland – gab an, nicht genug Geld zu haben, um für das Alter zu sparen. In Japan ist diese Meinung mit 59 Prozent am stärksten vertreten, in Deutschland dagegen bei 40 Prozent der Befragten. Das kann fatale Auswirkungen haben, denn die verbreitete Überzeugung ist, dass weder die gesetzliche noch die betriebliche Altersvorsorge sie mit ausreichend Mitteln versorgen werden, um als Rentner ein gutes Leben zu führen.

Gleichzeitig ist es jungen Menschen sehr wohl bewusst, dass sie früh mit dem Sparen beginnen sollten. „Jüngere Menschen in Frankreich und Italien stufen die Notwendigkeit zu sparen nicht so hoch ein. Man könnte vermuten, sie schätzen ihr zukünftiges Alterseinkommen nicht ganz realistisch ein“, sagt Brigitte Miksa, Leiterin von Allianz International Pensions. (vwh)

Bild: Fühlen sich jünger als sie sind und sehen einem langen Leben entgegen: Familien von heute. (Quelle: vwh)

Link: Allianz Studie Lebensgefühl: 60 sind die neuen 50 – Security – Trust – Solidarity (engl., PDF, 429KB)

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