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Allianz-Research: Unsicherheiten belasten deutsche Konjunktur auch 2015

08.10.2014 – konjunktur-schornsteine-qualmDer Konflikt Russland/Ukraine/EU-USA und ein Persistieren der Eurokrise in Frankreich und Italien sind nach Einschätzung der Allianz mit Chefvolkswirt Michael Heise an der Spitze die Haupt-Bremsen für die konjunkturelle Erholung in Deutschland. Dem gegenüber stehen hierzulande eine niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation und eine stärkere Kaufkraft, so die Eckpunkte der neuesten Konjunkturprognose der Münchener.

Weiterhin im Aufschwung befindet sich der Bau, auch wenn die Produk­tion im zweiten Quartal vorübergehend zurückgegangen ist. Die hohe Zuwanderung aus dem Ausland und die extrem günstigen Finanzierungsbedingungen führen zu anhaltenden positi­ven Perspektiven im Wohnungsbau. Die Abwertung des Euro, die sich noch etwas weiter fortsetzen dürfte, verbessert die Exportchancen, auch wenn das Wachstum des Welthandels moderat bleibt. Alles in allem rechnet die Allianz damit, dass das deutsche Bruttoinlandspro­dukt im zweiten Halbjahr nur schwach wächst. Im Jahresdurchschnitt 2014 beträgt das Wirt­schaftswachstum voraussichtlich 1,5 Prozent.

„Auch 2015 sind die Perspektiven der deutschen Wirtschaft mit erheblichen Unsicherheiten belastet. Wir gehen aber davon aus, dass die Auftriebskräfte die Oberhand behalten“, so Heise. Der Export dürfte wieder stärkere Impulse als 2014 geben. Kräftig steigende Lohnein­kommen und Transfereinkommen regen die Verbrauchsnachfrage an, allerdings verlangsamt sich das Beschäftigungswachstum auch infolge der Einführung des Mindestlohns. Die ver­stärkten Kostensteigerungen und anziehende Importpreise führen wieder zu höheren Ver­braucherpreissteigerungen. Die Investitionstätigkeit dürfte angesichts einer etwas höheren Kapazitätsauslastung und einer guten Ertragslage trotz weiterhin bestehender Unsicherhei­ten moderat anziehen. Alles in allem erwartet die Allianz 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent.

Der vollständige Konjunkturbericht unter beigefügtem Link. (vwh)

Bild: Die Konjunktur trübt sich auch 2015 weiter ein. (Quelle: vwh)

Link: Allianz-Resaerch

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