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Allianz-Prognose bestätigt stabile Konjunktur in Deutschland – Warnung vor politischem Kurswechsel

08.11.2013 – Allianz-logoNach einem nur mäßigen Start ins Jahr 2013 hat die Konjunktur in Deutschland seit dem Frühjahr an Schwung gewonnen. Das Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent im zweiten Quartal dieses Jahres wurde begünstigt durch Nachholeffekte im Bau, aber auch im zweiten Halbjahr ist mit weite­ren Produktionszuwächsen zu rechnen. Die Beurteilung der Geschäftslage und die Geschäftserwartungen in der gewerblichen Wirtschaft haben sich seit Ende des vergangenen Jahres deutlich verbessert, schreibt die Allianz in ihrer Konjunkturprognose für 2014.

2014 ist aus heutiger Sicht von einer Fortsetzung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung auszugehen. „Die noch immer sehr expansive Geldpolitik, die Konjunkturer­holung im Euroraum, der verhältnismäßig geringe Konsolidierungsdruck im Inland und der stabile Arbeitsmarkt bilden die Grundlage für eine stärkere konjunkturelle Expansion nach zwei mäßigen Jahren des Wachstums. Die deutsche Wirtschaft wird bei günstigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Verlauf von 2014 ein Wachstumstempo von zwei Prozent vorlegen können“, sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. Aufgrund eines Überhangs zu Beginn des Jahres entspricht dies auch einem Wachstum von 2,0 Prozent im Jahresdurchschnitt.

Alles in allem dürften die verfügbaren Einkommen in diesem Jahr lediglich um 2,1 Prozent zunehmen. Im nächsten Jahr ist mit 3,4 Prozent infolge eines stärkeren Anstiegs der Arbeitseinkommen, voraussichtlich höherer Rentenanpassungen und einer leichten Beschleunigung bei den Gewinneinkommen wieder ein deutlich kräftigerer Zuwachs zu erwarten. Die Sparquote, die seit 2008 (11,5 Prozent) tendenziell sinkt, geht 2013 und 2014 auf rund zehn Prozent zurück. „Ohne Zweifel macht das extrem niedrige Zinsniveau die Ersparnisbildung unattraktiver als früher“, so Heise weiter.

Diese Prognose beruht allerdings ausschließlich auf den von der bisherigen Bundesregierung für 2013 und 2014 beschlossenen wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen. In den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD deuten sich beträchtliche Kurskorrekturen an. „Die Diskussion um höhere Staatsausgaben, mehr Sozialleistungen und einen flächendeckenden Mindestlohn sind im Hinblick auf die wirtschaftlichen Perspektiven Deutschlands mit Sorge zu betrachten“, so Heise. (siehe auch KÖPFE)

Link: Allianz Konjunkturprognose 2014

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