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Aktuare für innovative Analyse eigener Daten

20.03.2014 – diagramm-taschenrechner-150“Im heutigen Marktumfeld können Versicherer es sich nicht leisten, wertvolle Informationen in ihren Bestandsdaten ungenutzt zu lassen.“ Klaus Mattar, Managing Director der RGA International Reinsurance Company Limited plädiert für die genaue Erfassung biometrischer Daten und demografischer Risiken.

Beim Aktuarfrühstück bei RGA ging es um innovative Analysemethoden für Lebensversicherer in Deutschland. Im Hinblick auf Produktgestaltung und Tarifierung empfehle sich eine genauere Quantifizierung der Risiken: Sterbetafeln seien dafür nicht ausreichend, so Klaus Mattar weiter: “Dagegen ist es mit statistischen Verfahren möglich, eine Analyse auf Basis der Einzelrisiken eines Versicherers durchzuführen, die Rechnungsgrundlagen also aus dem Einzelbestand abzuleiten.”

Risiken wie Sterblichkeit, Berufsunfähigkeit oder Storno sollten differenziert bewertet werden, sagte Referent Kai Kaufhold, Managing Director der Ad Res Advanced Reinsurance Services. Die „Survivalanalyse“ ermögliche es zum Beispiel, unternehmenseigene Rechnungsgrundlagen zu erstellen, ohne dass man auf einen Pool von Daten mehrerer Unternehmen zurückgreifen muss. Für eine nachhaltige und eigenständige Positionierung im Wettbewerb seien diese Methoden unerlässlich.

Foto: Die Auswertung eigener Daten bringt laut Experten mehr als nur auf allgemeine Statistiken zurückzugreifen. (Quelle: Torben Wengert/pixelio)

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