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Airbus gegen Boeing: Der ewige Showdown im Luftfahrtgeschäft

11.07.2014 – Lufthansa_LH_SharkletA320_LandingA_07Boeing hat seine Prognosen vor allem dank des lukrativen Geschäftsfelds der Passagierjets nach oben korrigiert. Bis 2033 brauche man 36.770 neue Passagier- und Frachtjets. Vom geschätzten 3,8 Billionen-Euro-Kuchen will Boeing das größte Stück. Man sieht sich als Weltmarktführer und sagt dem Konkurrenten Airbus im Vorfeld der Luftfahrtshow in Farnborough den Kampf an.

„Wenn Airbus nichts an seiner Produktstrategie ändert, steuern sie auf 30 bis 35 Prozent Marktanteil zu“, zitiert das Handelsblatt Randy Tinseth, Vize-Präsident bei Boeing für Marketing. Mit der Stichelei spielt der Manager auf die Marktsituation bei Großraum-Maschinen mit drei Sitzreihen an: Boeings Modelle 787 und 777X würden 65 Prozent aller Bestellungen auf sich vereinen, der Airbus A350 den Rest. Indes gibt es Informationen, dass Airbus auf der großen Flugshow im britischen Farnborough ein neues Modell des A330 vorstellt.

Boeing kündigt dagegen an, den 787-9 Dreamliner und P-8A Poseidon zum ersten Mal auf der Farnborough Airshow vorzustellen.

Das größte Wachstumspotenzial im Luftfahrtmarkt sehen Branchenkenner laut n-tv in den bevölkerungsreichen Schwellenländern wie etwa Brasilien, Indien oder China. Die aufstrebende Mittelschicht und die zunehmende internationale Verflechtung im Wirtschaftsleben dürften hier insbesondere den Absatz von Langstrecken- und Regionaljets beflügeln.

Potenzial sieht Boeing auch auf Kundenseite. Wenn auch die Lufthansa beispielsweise aktuell hierzulande durch Bestrebungen im Billig-Segment aufgefallen ist, richten sich die Blicke auf strategische Partnerschaften im Fernen Osten. Mit einer Kooperation mit Air China würde sich das deutsche Unternehmen den Zugang zum zweitgrößten Luftverkehrsmarkt nach den USA erschließen. Entwicklungen auf dem Primärmarkt haben indes direkte Auswirkungen auf den Markt der Luftversicherungen, der sich (siehe DOSSIER) ebenfalls im verschärften Wettbewerb befindet. (vwh)

Foto: Laut Boeing-Prognose sollen in den kommenden 20 Jahren um 36.770 neue Großraumflugzeuge benötigt werden. (Quelle: Lufthansa)

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