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AIR rechnet mit 300 bis 700 Mio. US-Dollar versicherte Schäden durch „Haiyan”

19.11.2013 – Der Risikomodellierer AIR schätzt den gesamten Schaden, den der Taifun „Haiyan” verursacht hat, auf 6,5 bis 14,5 Mrd. US-Dollar. Versichert seien davon aber lediglich 300 bis 700 Mio. US-Dollar. Wie hoch die Versicherungsdurchdringung auf den Philippinen tatsächlich ist, sei schwer einzuschätzen.

Die Schadenschätzungen beziehen sich auf versicherte private, geschäftliche und landwirtschaftliche Sachschäden, sowohl an Gebäuden als auch an Inneneinrichtungen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Schaden durch Wind oder Überschwemmung (durch Niederschlag) verursacht worden ist. Der Risikomodellierer nimmt an, dass nur ein Prozentsatz des Eigentums tatsächlich gegen diese Gefahren versichert war.

Schäden an Infrastruktur, Ernte, Fahrzeugen und infolge von Sturmflut oder zerstörtem Hochwasserschutz sind nicht in die Schätzung eingegangen.

Um eine genaue Schätzung des Versicherungsschadens vornehmen zu können, ist laut AIR die Stärke des Sturms zu dem Zeitpunkt maßgeblich, als er auf Land traf. Darüber würden allerdings unterschiedliche Angaben von verschiedenen Agenturen existieren. Das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) hat bei „Haiyan” 195 Meilen/Stunde gemessen, die Japan Meteorological Agency (JMA) 165 Meilen/Stunde. Auf der Grundlage der Informationsdaten von JMA hat AIR verschiedene Szenarien entwickelt und ist so zu der Schadenschätzung von 300 bis 700 Mio. US-Dollar gekommen.

Der Riskomodellierer Eqecat kam vergangene Woche zu einer Schätzung der versicherten Schäden von unter 100 Mio. US-Dollar. (vwh)

Link: AIR Worldwide schätzt den versicherten Schaden durch „Haiyan”.

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