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AGCS warnt vor Folgen von Wetterunwägbarkeiten

27.11.2013 – allianz_agcs_logoKleinere Wetterschwankungen können nach Angaben der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) für Unternehmen europaweit zu einer Kostenbelastung von bis zu 406 Mrd. Euro im Jahr führen, weil Umsätze ausbleiben. Das geht aus einem neuen Bericht des Industrieversicherers hervor. Damit fallen diese Belastungen inzwischen höher als jene aus, die weltweit durch Naturkatastrophen wie Flut und Dürre entstehen.

Die Kosten für weltweite Naturkatastrophen betrugen nach Angaben der AGCS im vergangenen Jahr 170 Mrd. Dollar (123 Mrd. Euro). Der Versicherer beobachtet über den gesamten Globus hinweg einen wachsenden Trend der steigenden Kosten aufgrund von Wetterunwägbarkeiten.

Im Zusammenhang mit den steigenden Risiken für Unternehmen wirbt der Industrieversicherer für einen entsprechendem Schutz mit Wetterversicherungen. In Deutschland sei der Einzelhandel als ein Sektor in besonderem Maße Wetterschwankungen ausgesetzt, heißt es in einer Mitteilung des Versicherers. Aber auch andere Branchen litten darunter. So hätten im vergangenen Jahr 400.000 deutsche Konsumgüterhersteller das Wetter für das enttäuschende Weihnachtsgeschäft (minus 4,7 Prozent gegenüber 2011) verantwortlich gemacht. Betroffen von Wetterschwankungen seien auch die Branchen Agrar- sowie Ernährungswirtschaft, Baugewerbe , Vertrieb, Energieversorgung und Verkehr.

Trotz der Umsatzeinbußen erkennen nach Aussage der AGCS viele deutsche Unternehmen den ursächlichen Zusammenhang zwischen den Klimabedingungen und ihren Geschäftsverlusten nicht. (vwh)

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