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40 Prozent der Deutschen interessieren sich für Pay-as-you-drive

04.07.2013 – Pay-as-you-drive-Modelle („Zahle wie du fährst“) haben durchaus Potenzial, glauben die Meinungsforscher von YouGov. Das Kölner Beratungsinstitut hat 1.000 Kfz-Versicherungsnehmer und Autofahrer befragt. Demnach sind 39 Prozent der jüngeren Autofahrer bereit, ihr Smartphone als e-Box zur Erfassung des Fahrverhaltens zu nutzen. Bei den älteren Autofahrern zeigte sich jeder vierte dazu bereit, heißt es in der Studie. „Das Gamification-Potenzial ist sehr groß“, sagt Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov. Insgesamt könnten sich 40 Prozent der befragten Kfz-Versicherungsnehmer eine Umstellung auf „Pay-as-you-drive“ vorstellen. Als Anbieter kommen die klassischen Auto-Versicherer (Allianz, Axa, Huk-Coburg) in Frage.

Pay-as-you-drive ist in England bereits verbreitet. In Deutschland hat sich diese Technologie bislang nicht durchgesetzt. Die Öffentlichen Versicherer haben einen Versuch mit einer Box gestartet, aber die Nachfrage scheitert an den Einbaukosten von etwa 100 Euro. In der Kfz-Versicherung differenzieren die Versicherer sehr stark, mit entsprechenden Einsparmöglichkeiten für die Kunden. So sind die Ersparnisse für Pay-as-you-drive vergleichsweise gering. Daimler setzt deshalb die Boxen nur bei der Versicherung von Lkw-Flotten ein.

Link: Die kostenpflichtige Studie kann bei YouGov bestellt werden (PDF)

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