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2014 war Rekordjahr für Risikoverbriefungen

30.12.2014 – Risiko_lichtkunst.73_pixelioDas Volumen der frischen Cat-Bond-Transaktionen erreichte in diesem Jahr 8,718 Mrd. Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 14,1 Prozent gegenüber 2013. Aus sämtlichen Generierungsjahren stehen derzeit 24,953 Mrd. Dollar an Risikoverbriefungen offen (per Ende 2013: 20,532 Mrd. Dollar). Das berichtet der Nachrichtendienst Artemis.

Von den derzeit ausstehenden Transaktionen müssten im ersten Halbjahr 2015 vier Mrd. US-Dollar ersetzt bzw. erneuert werden. Artemis sieht einen ungebrochenen Substitutions-Trend und erwartet für 2015 weiteres Wachstum.

Risikoverbriefungen stellen ein Substitutionsprodukt für klassischen Rückversicherungsschutz dar. Sie gestatten es externen Playern wie Hedge- und Pensionsfonds oder Family Offices, in nicht mit sonstigen Assets korrelierende Risikoexponierungen zu investieren. Diese werden in Schuldverschreibungen verpackt, unter denen lediglich im Fall des Ausbleibens eines gedeckten Ereignisses die spätere Rückzahlung geschuldet wird.

Dies vergrößert derzeit das Risikotransferangebot beträchtlich und ist für den Beginn eines weichen Markts mitverantwortlich. Spannend wird es werden, sollten 2015 die Zeichner von Risikoverbriefungen einmal empfindliche Verluste erleiden – etwa aufgrund von US-Hurricanes. Dies könnte ihnen den derzeitigen Enthusiasmus in Sachen alternativer Risikotransfers vergällen. (cpt)

Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de

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