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Zu viele Tote auf Chinas Straßen, wenig Gewinne für Versicherer

21.04.2017 – Kreuzung in Schanghai_YanChina verfügt über 194 Mio. Pkw, der größte Bestand weltweit. Jedes Jahr sterben nach unvollständigen Statistiken circa 60.000 Menschen durch Verkehrsunfälle, nach Schätzungen sind es mehrere Millionen. Ein großer Teil der Unfälle lässt sich auf mangelhafte Sicherheit der Fahrzeuge zurückführen. Die meisten Kfz-Versicherer verdienen kaum Geld oder erleiden Verluste. Das soll eine Big-Data-Analyse ändern.

Der Verband der Chinesischen Versicherungsbranche plant in Kooperation mit einem Institut für Automobilforschung, ein Indexsystem für die Versicherung zu etablieren. Das Ziel ist es, anhand des Indexsystems die Sicherheit einzelner Automodelle präzise beurteilen zu können, um einen angemessenen Tarif für ein bestimmtes Automodell errechnen zu können. Das Indexsystem soll aus vier Indexen bestehen: Stoßfestigkeit, Insassensicherheit, Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und Technische Assistance des Autos.

Nach Berichten der Zeitung Every Days Economics News wurden bisher 16 Automodelle getestet und dafür Indizes gebildet. Dem Plan zufolge sollen jedes Jahr zehn bis sechzehn gängige Pkw-Modelle auf Sicherheit beurteilt werden. Der Verband verbindet mit dem Vorhaben die Hoffnung, die Automobilindustrie mehr zum Bau von sichereren Autos zu bewegen und die Versicherer zu entlasten. (vwh/hy)

Bild: Eine Straßenkreuzung in Schanghai (Quelle: Yan)

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