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Yougov: Deutlicher Nachholbedarf bei privater Cyberpolice

10.11.2017 – Hachker Urheber Cyber Digital Ransomware - quelle AxaCyberversicherungen rücken dank steigender Gefahren aus dem World Wide Web immer mehr ins Rampenlicht der Unternehmen. Dass allerdings auch Privatnutzer immer häufiger Opfer von Datendiebstahl oder sonstigen Gefahren aus dem Internet werden können, belegen die jüngsten Cyberattacken in diesem Jahr. Dennoch scheint die Bereitschaft zum Abschluss einer privaten Cyberpolice laut einer aktuellen Yougov-Umfrage noch gering.

Demnach haben rund 19 Prozent der mehr als 2.000 befragten Internetnutzer ab 16 Jahren Angst vor Datendiebstahl. Erst an zweiter Stelle folgt die Furcht vor Viren aus dem Internet (15 Prozent). Gleichzeitig hat der Informationsbedarf über Gefahren aus dem Netz bei den privaten Nutzern abgenommen. Hatten sich 2011 noch 5 Prozent der privaten Internetnutzer regelmäßig über Internetsicherheitsthemen, sind es 2017 nur noch 50 Prozent. Allerdings gaben ebenso viele Befragten an, bei Sicherheitsthemen im Internet mittlerweile den Durchblick verloren zu haben. Vor drei Jahren waren es noch 45 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Während jeder zehnte Deutsche (elf Prozent) aktuell keine besondere Vorkehrung gegen Online-Bedrohungen getroffen, ist lediglich ein Prozent der privaten Nutzer ind diesem Jahr gegen Cyber-Risiken über eine Versicherung abgesichert.

“Um das brachliegende Potenzial in Sachen Cyberversicherungen erfolgreich zu nutzen, sind Anbieter darauf angewiesen, passend zugeschnittene Produkte anzubieten, die hochflexibel auf die Ansprüche der potenziellen Kunden anzupassen sind”, betont Christoph Müller, Senior Consultant bei YouGov.

Zudem sei es sinnvoll, “die Kunden mit Tipps zum richtigen Umgang mit Cyberrisiken anzusprechen – z. B. zum Umgang mit riskanten Mails, zur Sicherung persönlicher Daten oder zum Online-Banking. Darüber hinaus sollte die Ansprache auch passend zur Zielgruppe gewählt werden: So zeigt unsere Studie, dass Abschlussbereite eher jünger und besserverdienend sind, deutlich häufiger Printmedien konsumieren und eher den telefonischen Direktvertrieb präferieren, als jene ohne Abschlussbereitschaft”. (vwh/td)

Bildquelle: Axa

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