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Wie grün sind die Versicherer?

06.02.2017 – passivhaus_pixelioNachhaltiges Wirtschaften wird in vielen Branchen groß geschrieben. Während die Konsumgüterindustrie bereits seit längerem auf umweltbewusste und faire Produktion setzt und selbst Banken sich mittlerweile einen “grünen Anstrich” verpassen, scheinen die deutschen Versicherer eher Nachzügler in diesem Bereich zu sein. Die Herangehensweise ist dabei unterschiedlich, glaubt Kathleen Joost von den Versicherungsforen Leipzig.

Dabei scheint nach Ansicht der Expertin “die nachhaltige Gestaltung des Schadenmanagements der Versicherungsunternehmen ein wenig kommuniziertes Thema” zu sein. Die Barmenia geht hier mit besserem Beispiel voran: Sie zahlt im Rahmen ihrer Hausratversicherung auch die Mehrkosten, wenn ein Ersatzgerät in die höchstverfügbare Effizienzklasse fällt. Zudem gebe es in der Kfz-Haftpflicht auch einen sogenannten “C02- Nachlass” für den Versicherungsnehmer.

Besonders groß auf die Fahnen geschrieben hat sich Greensurance das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. So will das Unternehmen nach eigener Aussage seine Kunden mit “Ökopunkten” und bis zu zehn Prozent Rabatt auf jeden Versicherungsvertrag belohnen.

Dennoch ist nach Joosts Ansicht “im Bereich der Nachhaltigkeit noch viel Luft nach oben”. In ihrem Blogbeitrag schreibt die Expertin: “Die Versicherer agieren teilweise bereits wissend und auch unwissend nachhaltig. Bei den meisten Kunden kommt nachhaltiges Handeln gut an”. Das Problem scheint vielmehr die mangelnde Kommunikation zwischen Versicherern und Versicherten darüber zu sein, “dass eine umweltbewusste Regulierung möglich ist und zum Teil schon durchgeführt wird.” (vwh/td)

Link: Der vollständige Blogbeitrag “Nachhaltigkeit im Schadenmanagement”

Bildquelle: Johannes Gerstenberg / pixelio.de

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