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Wenn Hacker den Firmen-Rechner sperren

07.03.2017 – Unternehmen sollten sich gegen Ransomware absichern, das empfiehlt der IT-Sicherheitsexperte Kaspersky. Die Malware sperrt das System für die Nutzung, das Unternehmen muss sich dann beim Verursacher freikaufen. Rückendeckung bezüglich der Bedrohungslage erhält das IT-Unternehmen von der Swiss Re, die aber auch Chancen erkennt.

Anton Shingarev, Vice President für Public Affairs bei Kaspersky, betont die Gefahren in einer vernetzten Welt. Selbst relativ einfache Angriffe könnten heute große Auswirkungen haben. Unternehmen würden die Risiken, die mit der immer stärkeren Vernetzung aller Systeme einhergeht, immer noch unterschätzen.

Dafür müssen noch nicht einmal Systeme zur Steuerung von Anlagen angegangen werden: “Einfache, schlecht gesicherte Prozesse anzugreifen, kann den gesamten Betrieb lahmlegen”, erklärt der Kaspersky-Experte. Ein denkbares Szenario sei es, die Kundendatenbank zum Absturz zu bringen oder die Zugangskontrolle anzugreifen, die angibt, welcher Mitarbeiter Zugang zu welchen Bereichen im Unternehmen hat. In beiden Szenarien müsse lediglich ein Datenbanksystem mit Ransomware angegriffen werden.

Das Cyber-Risiken eine immer größere Bedrohung für Unternehmen darstellen, konstatiert zuletzt Kurt Karl, Chefökonom der Swiss Re, in einer neuen Sigma-Studie. Er betont aber auch die Chancen für die Branche: “Derzeit entwickelt sich ein spezieller Markt für Cyber-Versicherungen mit einer wachsenden Zahl von Versicherern, die sich in dieser Nischensparte weiter etablieren wollen”, erklärt Karl. (vwh/mv)

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