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Weihnachtskarten sind bei Versicherern Chefsache

21.12.2017 – weihnachten_pixelioAlles Jahre wieder kurz vor den Weihnachtstagen gehört es auch in den Unternehmensfluren zum guten Ton. Besonders beliebt scheint dieser Brauch in der Finanz- und Versicherungsbranche zu sein, glaubt man einer aktuellen bundesweiten Studie von kartenmacherei.de, einem Anbieter von personalisierbaren Einladungs- und Dankeskarten. Spitzenreiter sind dabei übrigens die Versicherer.

Demnach liegen die Versicherer und Finanzdienstleister mit einem Mittelwert von 197 versendeten Weihnachtskarten weit über dem branchenübergreifenden Durchschnitt. Spitzenreiter sind übrigens kleine Unternehmen aus dem Bereich Sport und Fitness mit einem Mittelwert von 310 Karten. Schlusslicht ist die Marketingbranche mit gerade einmal 76 versendeten Karten. Dabei ist Planung ja bekanntlich alles: So beginnt laut Studie immerhin jedes bereits vor September mit den Planungsvorbereitungen. Allerdings gibt es laut Studie unter 1.134 Teilnehmern deutliche Unterschiede bei den Zielgruppen.

Während 88 Prozent der kleinen Unternehmen und Start-ups ihre Weihnachtsgrüße vor allem an ihre Kunden richten, ist dies bei Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern nur bei 54 Prozent der Fall. Dabei messen drei Viertel der Befragten Großunternehmen ihren Geschäftspartnern mehr Bedeutung zu als ihren Kunden. Ausgeglichen ist das Verhältnis hingegen bei kleineren Unternehmen und Start-ups: Hier erhalten Kunden und Geschäftspartner in 88 bzw. 85 Prozent der Fälle gleichermaßen einen Gruß zum Weihnachtsfest.

Dabei haben die Postzusteller in den Tagen vor Weihnachten durchaus einiges zu tun, wenn es darum geht, den weihnachtlichen Gruß an den Mann oder die Frau zu bringen. Allein 355 Weihnachtskarten werden demnach im Durchschnitt von mittleren Unternehmen (50 bis 499 Mitarbeiter) versandt. Bei Großunternehmen hält sich das vorweihnachtliche Engagement mit durchschnittlich 291 Karten hingegen in Grenzen. Bei Kleinunternehmen liegt der Durchschnitt bei lediglich 135 Karten.

Immerhin ist der Weihnachtskartenversand bei Kleinunternehmen und Start-ups nach wie vor Chefsache: 57 Prozent aller Firmenchefs nehmen sich dabei persönlich der Angelegenheit an. In 28 Prozent der Fälle ist dies Aufgabe der Assistenz, in lediglich acht Prozent der Fälle gehört dies zum Aufgabenbereich der Marketingabteilung. Allerdings sind die Planungsprofis in Sachen Weihnachtskartenversand eher in mittleren und größeren Unternehmen zu finden: Während 35 bzw. 34 Prozent bereits im Oktober mit der Planung und Organisation beginnen, starten 39 Prozent der Kleinunternehmen damit erst im November.

Lediglich fünf Prozent gehen diese Aufgabe erst auf den letzten Drücker im Dezember an. Sechs bzw. acht Prozent der mittleren und großen Unternehmen kümmern sich hingegen bereits im Juli bzw. August um ihre Weihnachtspost. (vwh/td)

Link: Die vollständige Studie

Bildquelle: Claudia Hautumm / PIXELIO (www.pixelio.de)

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