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VidaCaixa erzielt Gewinnsprung

02.03.2018 – VidaCaixa_Tomaes Muniesa (CEO re.) und Javier Valle (General)_reDer Branchenprimus im spanischen Versicherungsmarkt, VidaCaixa, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 634 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Rekordplus gegenüber dem Vorjahr von 28,8 Prozent. Das Prämienvolumen einschließlich Pensionsfonds steigt um 4,1 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro.

Der Allfinanzversicherer kontrolliert bereits ein Drittel der spanischen Lebensversicherung und profitiert massiv von seiner Muttergesellschaft Caixabank. “Es war ein außergewöhnliches Geschäftsjahr und wir glauben, dass wir in 2018 diesen Wachstumsrhythmus halten können.”, sagt der CEO von VidaCaixa Tomás Muniesa bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse 2017. Im Versicherungsgeschäft ist das Prämienvolumen um 1,8 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro gestiegen. Die VidaCaixa agiert hier nur in der Lebensversicherung. Beim zweiten Standbein Pensionspläne erhöhten sich die Beiträge um 17,6 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Der Produktverkauf des Allfinanzversicherers findet über die Filialen der Muttergesellschaft Caixabank statt.

“Unser Erfolg in 2017 basiert vor allem auf Sparpolicen im Privatkundengeschäft und der Risikolebensversicherung“, sagt Muniesa zum Ergebnis im Versicherungsgeschäft. In der Kapitallebensversicherung erhöhte sich das Beitragsaufkommen der VidaCaixa um 1,3 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro, in der Risikolebensversicherung um 8,3 Prozent auf 833 Mio. Euro. Den Zuwachsraten der VidaCaixa in 2017 steht ein Rückgang des Prämienvolumens im spanischen Lebensversicherungsmarkt von 5,6 Prozent gegenüber.

Die Anzahl der Kunden hat in 2017 um 3,6 Prozent auf 4,7 Millionen zugelegt. Der Policenverkauf über die Bankfilialen der Konzernmutter CaixaBank ist eng verzahnt mit deren Bankgeschäft. CaixaBank ist eine der größten Bankengruppen Spaniens und unterhält landesweit rund 5000 Bankfilialen. Sie hat einen Kundenstamm von über 14 Millionen, dem konsequent Versicherungsprodukte angeboten werden. “Bis unser Kundenstamm diese Höhe erreicht, haben wir noch viel vor uns”, scherzt Muniesa.

Auf dem Weg zur Alleinherrschaft

Die verwalteten Kundeneinlagen der VidaCaixa erreichten in 2017 eine Höhe von 75,2 Mrd. Euro, rund sieben Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 10,8 Prozent. Auf die Lebensversicherung entfallen davon 48,3 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 13,1 Prozent, während der spanische Lebensversicherungsmarkt lediglich um 3,3 Prozent zulegen konnte. Die verwalteten Kundeneinlagen aus dem Pensionsfondsgeschäft erhöhten sich mit 6,9 Prozent auf 26,9 Mrd. Euro ebenfalls stärker als der Gesamtmarkt.

Die Dominanz von VidaCaixa im spanischen Versicherungsmarkt nimmt immer mehr zu. Im Gesamtmarkt erzielt sie in 2017 alleine mit ihrem Lebensversicherungsgeschäft einen Marktanteil von 15,2 Prozent. Der ehemalige Branchenprimus Mapfre rangiert mit 10,6 Prozent mittlerweile weit abgeschlagen. Im Hauptgeschäftsfeld Lebensversicherung spielt sie mit einem Marktanteil von 32,8 Prozent in einer komplett anderen Liga. Der Branchenzweite Zurich erreicht hier gerade einmal 9,5 Prozent, gefolgt von der Mapfre mit 6,5 Prozent. Auch im Pensionsfondsgeschäft ist VidaCaixa die Nummer eins Spaniens. (reh)

Bild: Tomás Muniesa (CEO re.) und Javier Valle (Generaldirektor) – Quelle: reh

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