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Versicherte haben Wissenslücken bei Privathaftpflicht

26.04.2017 – Brocke_Heute_und_morgenÜber die Hälfte aller Haftpflichtversicherten in Deutschland weiß nicht, welche Leistungen in einer Privathaftpflicht standardmäßig abgedeckt sind und welche nicht. Vor allem bei den Schadenbereichen und Leistungsumfängen weisen die befragten Bundesbürger deutliche Wissensdefizite auf, konstatiert eine aktuelle Studie von Heute und Morgen.

Demnach wissen nur 46 Prozent der befragten Deutschen, vor welchen Schäden Standardpolicen Schutz bieten und vor welchen nicht. So gehen beispielsweise viele Versicherte laut Umfrage davon aus, dass die Absicherung von Mietsachschäden, Schäden durch deliktunfähige Kinder, Schäden an geliehenen, gemieteten oder gepachteten Sachen sowie Gefälligkeitsschäden zu den Standard-Leistungen der PHV zählen. Zudem bestehe nur geringes Wissen darüber, dass die Privathaftpflichtversicherung nicht nur Sach- und Personenschäden, sondern auch Vermögensschäden abdeckt.

Zudem sei der Irrglaube weit verbreitet, dass Immobilienschäden, Allmählichkeitsschäden, Regresse der gesetzliche Sozialversicherung oder Forderungsausfalldeckungen grundsätzlich nicht in der PHV versicherbar seien. Auch die Möglichkeit zum Schutz vor Internetschäden ist nach Angaben von Heute und Morgen bislang nur wenig bekannt. Gleichzeitig kennen 58 Prozent der Privat-Haftpflichtversicherten laut Umfrage nicht einmal annähernd die Höhe der Deckungssumme ihrer eigenen privaten Haftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden. Bei den Vermögensschäden sind dies sogar 81 Prozent, heißt es weiter.

“Produktgeber und Vertrieb sollten die Privat-Haftpflichtversicherten offensiv – und zugleich in einfach verständlicher Weise – informieren, welche Risiken in der PHV optional abgesichert werden können und welche Schäden standardmäßig nicht abgedeckt sind”, fordert Michaela Brocke, Geschäftsführerin bei Heute und Morgen: “Nur auf Basis erweiterter Produktkenntnisse können die Versicherungsnehmer ihren Bedarf genauer einschätzen und mögliche Lücken oder Unterdeckungen identifizieren.” (vwh/td)

Bild: Michaela Brocke (Quelle: Heute & Morgen)

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