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Versicherer erwarten mehr Unwetter

31.07.2017 – Unwetter_Josef Tuerk jun._pixelio.deVollgelaufene Keller, anschwellende Flüsse, durchweichte Dämme – die Wetterkapriolen des Sommers 2017 werden langsam auch zu einem Problem für die Versicherer. Konkrete Zahlen nennen die Versicherer zwar bislang nicht. Allerdings werden die Intervalle zwischen Jahren mit Wetterextremen werden kürzer. Die Folge: Immer heftigere Unwetter in immer kürzerer Zeit.

“In der Langzeitbetrachtung sehen wir, dass sich Jahre mit hohen Schäden und solche mit nur wenigen Schäden die Balance halten – auch wenn die Abstände dazwischen deutlich kürzer werden”, betonte eine Sprecherin des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jüngst gegenüber der DPA.

Allein im vergangenen Jahr haben Stürme, Hagel und Starkregen einen versicherten Sachschaden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben in Höhe von insgesamt zwei Mrd. Euro verursacht. Davon gehen allein 800 Mio. Euro auf die Sturmtiefs Elvira und Friederike zurück.

Damit liegt 2016 noch unter dem Jahresdurchschnitt von 2,4 Mrd. Euro. Neu ist hingegen heute der Umstand, dass Unwetter regional stark begrenzt sehr viel und damit in sehr kurzer Zeit wesentlich gravierender ausfallen. Grund dafür sind vor allem die heftigen Starkregen. Hinzu kommen zudem nicht abziehende Tiefdruckgebiete mit heftigen Regenfällen, durch die heute auch zunehmend solche Regionen überschwemmt, die eigentlich kein Hochwasser kennen.

Zu den derzeitigen Hochwasser– und Überschwemmungsschäden liegen dem GDV auf Anfrage von VWheute noch keine Zahlen vor. Insgesamt geht die Branche dennoch von einer vorhergesagten Zunahme von Stürmen und punktuell auftretendem Hochwasser in immer kürzeren Abständen aus. (vwh/td)

Bildquelle: Josef Tuerk jun. / PIXELIO (www.pixelio.de)

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