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Verbraucherschützer bemängeln sinkende Leistungen

02.08.2017 – Pflege_by_Karl-Heinz Laube_pixelioDie Pflegezusatzversicherung ist der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg derzeit Dorn im Auge. So bemängeln die Verbraucherschützer, dass die Versicherer im Zuge des neuen Pflegestärkungsgesetzes II höhere Beiträge von ihren Kunden verlangten und gleichzeitig die vertragliche Tagegeld-Leistung absenken. Die Verbraucherzentrale fordert daher, alle Leistungen an ursprüngliche Absicherungshöhe anzupassen.

Demnach hätten die Pflegeversicherer im Zuge der Gesetzesumstellung in die Verträge zur privaten Pflegezusatzversicherung eingegriffen und die Höhe des versicherten Tagegeldes gesenkt, lautet der Vorwurf der Verbraucherschützer. “Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erwartet zumindest, dass Versicherer betroffenen Verbrauchern die Möglichkeit bieten, diese verursachte Deckungslücke ohne Gesundheitsprüfung wieder zu schließen”, fordert Peter Grieble, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Zwar hätten einige Pflegeversicherer auf eine Leistungsreduktion verzichtet oder die Leistungen ohne entsprechende Gesundheitsprüfung angepasst, konstatieren die Verbraucherschützer. Allerdings sei dies nicht die Regel. “Es ist nicht nachvollziehbar, dass Versicherer dem Verbraucherbedarf hier so wenig Augenmerk schenken”, kritisiert Giebel weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Karl-Heinz Laube / PIXELIO (www.pixelio.de)

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