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Swiss Re entwickelt Modell für Vulkanversicherung

24.03.2017 – aetna_pixelioWeltweit liegt jede siebte große urbane Region im Umkreis von 150 Kilometer um einen aktiven Vulkan. Doch Vulkanausbrüche sind nicht versichert, auf Städte wie Tokio, Neapel, Manila oder Jakarta kommen  gesamtwirtschaftliche Schäden von bis zu 30 Mrd. US-Dollar zu. Die Swiss Re hat nun ein globales Vulkanmodell entwickelt, das Risiken beurteilt, die von den weltweit über 500 aktiven Vulkanen ausgehen.

Das Modell bietet erstmals die Möglichkeit, neue Versicherungslösungen zu entwickeln und das Risiko abzusichern. Jayne Plunkett, CEO Reinsurance Asia bei Swiss Re, sagt: “Mit der fortschreitenden globalen Urbanisierung erweitert sich auch die Deckungslücke in Bezug auf Vulkanausbrüche. Der wirtschaftliche Schaden für Menschen und Unternehmen in den bedrohten Regionen ist aber nur ein Aspekt. Im Falle eines großen Ausbruchs wären beispielsweise Lieferketten auf der ganzen Welt betroffen, was sowohl wirtschaftliche als auch versicherte Verluste generieren würde”.

Derzeit gibt es nur in Island eine obligatorische Vulkanversicherung. Martin Bertogg, Leiter Naturgefahren bei Swiss Re, unterstreicht: “Das neue Modell erlaubt uns, die Prämien für dieses bedeutende Risiko für Personen, Unternehmen und Länder überhaupt erst zu berechnen. Es ist jetzt Aufgabe der Versicherungsindustrie, diese neue Möglichkeit zu nutzen, um gemeinsam mit allen Partnern, zuverlässige und erschwingliche Deckungen zu entwickeln und so die Welt im Katastrophenfall widerstandsfähiger zu machen”. (vwh/wo)

Bild: Der Ätna auf Sizilien. (Quelle: Karl-Heinz Liebisch / PIXELIO / www.pixelio.de)

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