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Studie: VGH ist transparentester Lebensversicherer

09.11.2017 – Lebensversicherung_FotoliaEinmal im Jahr verschicken die Lebensversicherer Wertmitteilungen an ihre Kunden über den Stand der jeweils abgeschlossenen Police. Um die Transparenz dieser Schreiben ist es jedoch nicht immer besonders gut gestellt, konstatiert eine aktuelle Studie des luxemburgischen Policenkäufers Partner in Life (PiL). Spitzenreiter ist in diesem Jahr die VGH Provinzial. Deutlich aufgeholt haben hingegen die Continentale und die DEVK.

Demnach halte sich der Hannoveraner Versicherer mit einem Transparenzscore von fast 70 Prozent nahezu vollständig an die Vorgaben des Versicherungsvertragsgesetzes, heißt es bei Partner Life. Knapp dahinter liegen laut Studie die Axa Lebensversicherungs AG sowie die Deutsche Ärzteversicherung mit einem Score von jeweils mehr als 60 Prozent. Zu den ebenfalls transparentesten Versicherern gehören laut PiL die Condor, HanseMerkur, Debeka und Swiss Life.

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Schlusslichter in der Auswertung der Wertmitteilungen von 64 Versicherern mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent sind hingegen die Nürnberger Lebensversicherung mit einem Score von 14 Prozent, die Entis Lebensversicherung (13 Prozent), die Württembergische Lebensversicherung AG (zwölf Prozent) und die Stuttgarter Lebensversicherung AG mit einem Score von lediglich fünf Prozent. So kenne der Kunde eines dieser Versicherer weder wissen, ob Bewertungsreserven (BWR) vorhanden seien, noch in welcher Hohe solche BWR im Rückkaufswert vorhanden seien, kritisiert PiL.

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“Wer beide Werte in jeder Wertmitteilung nennen würde, oder wer klar und zweifelsfrei unterrichtet, das die Beteiligung an den BWR null Euro beträgt, weil derzeit hierfür nicht ausreichend BWR vorhanden sind – diese Gesellschaft hätte 100 Prozent Transparenz erreicht”, konstatiert Dean Goff, Vorstand der PiL. “Versicherungen wie die Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG oder die Cosmos Lebensversicherungs AG liegen nahe dran und zeigen, dass es möglich ist”.

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“Gerade bei Versicherungen mit Garantiezins ist dies heute aber besonders wichtig, da ja vielfach mitgeteilt und bekannt ist: Die Versicherer haben im Niedrigzinsumfeld – das mittlerweile fast zehn Jahre anhält – große Herausforderungen zu bewältigen, um die Garantien zu erfüllen. Daher ist es gerade hier wichtig zu erkennen, ob und inwieweit die Versprechen erfüllt werden können”, kommentiert PiL-Vorstand Goff die Studienergebnisse. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

Grafikquellen: PiL

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