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Studie: Versicherer fürchten Cybercrime und Regulatorik

07.03.2018 – Hacker_Cyber_Angriff_Tim Reckmann_pixelio.deZunehmende regulatorische Vorgaben, Big Data und Predictive Analytics, individuelle Produkte, Künstliche Intelligenz und Cybercrime gehören derzeit zu den fünf Top-Trends in der Versicherungsbranche. Themen wie 3D-Druck und Virtual Reality spielen in den Führungsetagen der Versicherer hingegen derzeit kaum eine Rolle, heißt es in einer aktuellen Befragung des Expertennetzwerks Insight.

Befragt wurden dabei insgesamt 63 Branchenexperten, von denen rund 57 Prozent auf einem Versicherungsunternehmen kamen. 43 Prozent der Befragten gehören hingegen einem branchennahen Dienstleister an. Demnach sehen die Experten derzeit neben regulatorischen Vorgaben vor allem aktuelle technologische Themen rund um die intelligente Gewinnung und Nutzung von Daten von Versicherern als besonders an.

Andere technische Trends wie wie 3D-Druck und Virtual Reality spielen derzeit jedoch kaum eine Rolle. So erachten 58 Prozent der Befragten den 3D-Druck als “überhaupt nicht relevant” an. Beim Thema Virtual Reality sind es rund 26 Prozent. Eher verhalten sind die Meinungen auch beim Thema Internet of Things (IoT): So gaben 24 Prozent der Befragten an, dass dieser Trend “nicht sehr relevant” für ihr Unternehmen ist, zwölf Prozent schätzen IoT als “überhaupt nicht relevant” ein.

Unterschiedliche Einschätzungen gibt es hingegen bei der Frage, wie gut die Branche auf die aktuellen Trends vorbereitet ist: Demnach sehen sich rund 52 Prozent der befragten Branchenexperten nach eigener Einschätzung als “sehr gut vorbereitet” auf die aktuellen regulatorischen Vorgaben. Insgesamt 40 Prozent der Branchenexperten sehen sich immerhin beim Thema Extremwetter als “sehr gut vorbereitet”.

Etwas vorsichtiger sehen die Befragten beim Thema Blockchain: So haben sich die Versicherer laut Umfrage zwar bereits intensiver damit auseinandergesetzt. Allerdings sehen die befragten Branchenexperten derzeit nur wenig Anwendungsbeispiele für die neue Technologie. Großen Handlungsbedarf sehen die Versicherungsunternehmen hingegen beim Thema Künstliche Intelligenz. Demnach sind 71 Prozent der Ansicht, dass die Versicherer nicht sehr vorbereitet sind. 14 Prozent der Befragten glauben hingegen, die Branche ist noch gar nicht vorbereitet. Im Vergleich der beiden Befragungsgruppen fühlen sich Versicherer tendenziell besser für relevante Trends gewappnet, als es die Nicht-Versicherer der Branche attestieren. (vwh/td)

Bildquelle: Tim Reckmann / PIXELIO (www.pixelio.de)

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