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Sechs-Punkte-Plan: Wie sich Makler vom Cyberdruck lösen

07.08.2017 – 636631_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deCyberangriffe werden heftiger und häufiger. Jüngstes Beispiel ist der Angriff auf den Konsumgüterkonzern Beiersdorf. Angesichts der aktuellen Cyber-Gefahrenlage appelliert die Politik an die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft. Kleinen und mittleren Maklern indes bereitet die Marktlage Kopfzerbrechen. Gefragt sind umfassende Konzepte. Sechs Punkte für den richtigen Versicherungsschutz.

Der Status quo: Konzepte für Privatpersonen sind noch rudimentär ausgebildet, Chancen für die InsurTech-Szene aber durchaus vorhanden. In nicht einmal 20 Jahren soll die Versicherungswirtschaft, geht es nach den Prognosen von KPMG, jährlich allein in Deutschland mehr als 15 Mrd. Euro mit Cyber-Policen umsetzen.

IT-Forensiker wie Kaspersky gehen davon aus, dass jeden Tag mehr als 20.000 neue Schadsoftwareprogramme verbreitet werden. Neben dem Imageschaden, den zum Beispiel verlorene Daten mit sich bringen, drohen den Unternehmen existenzielle Kosten. Der Markt für Cyber-Policen ist in Deutschland dennoch überschaubar.

Und die Makler? Gerade kleineren und mittleren Akteure beschert die Marktlage jedoch Kopfzerbrechen. Was tun, wenn es in der komplexen Cyber-Materie an Expertenwissen mangelt, aber Cyber gleichzeitig die attraktivste Möglichkeit für Neugeschäft seit Langem ist und die Kunden sogar aktiv danach fragen? Sechs Ansätze beim Zusammenstellen des passenden Versicherungsschutzes von Nikolai Dördrechter, Geschäftsführer und Co-Founder der Policen Direkt-Gruppe:

Vorsicht vor Schlupflöchern: Die entscheidende Frage lautet: Was ist ein Cyber-Event? Im Idealfall sollte jeder Eingriff in die IT, der zu einem Cyber-Schaden führt, Leistungen aus einer Cyber-Police ermöglichen, sagt Sebastian Klapper von Finlex. Sichert sich ein Versicherer ab, indem er im Bedingungswerk vorsieht, dass ein Unternehmen bei der IT-Infrastruktur immer auf dem allerneuesten Stand sein sollte und dass nur Hackerangriffe abgesichert sind, bestehen im Leistungsfall viele Schlupflöcher, um nicht zahlen zu müssen.

Die Wahl der richtigen Police: Greift gegebenenfalls eine Vermögenschadens-Haftpflicht oder eine Eigenschadenversicherung? Die Regel sollte sein: Die Cyber-Police geht vor.

Reaktionsgeschwindigkeit: Hier ist eine 24/7 Hotline statt der Versicherungswarteschleife essenziell, denn bei einem Hackerangriff zählen Minuten und Stunden, nicht Tage.

Qualität statt Quantität: Makler und Kunden sollten ein besonderes Augenmerk auf die externen Dienstleister der Versicherer haben. Im Zweifel ist ein deutschlandweit tätiger IT-Spezialist mit ausgewiesener Expertise besser als nur eine lange Liste mit IT-Firmen.

Im Fall von falschem Alarm: Das Bedingungswerk sollte einen Regressverzicht enthalten, falls es sich um einen “falschen Alarm” gehandelt hat, aber dennoch die teuren Experten konsultiert wurden oder gar vor Ort waren.

Prävention: Die kostenlose und kompetente Beratung im Vorfeld von etwaigen Schäden ist nach Auffassung von Insurtech-Experte Matthias Lange von erfolgskritischer Bedeutung.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft.

Bildquelle: Rainer Sturm/ PIXELIO/ pixelio.de 

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