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Schiff zerreißt Stromleitung und keiner will dafür haften

09.06.2017 – Rhein-Herne-Kanal_Fotodichter_pixelio.deEin Schiff ist kein Blitz – besonders nicht bei Hausratschäden. Das lernten Geschädigte in Nordrhein-Westfalen, die nach wie vor auf die Erstattung ihrer Elektroschäden warten, die das holländische Schiff “Gerarda Theodora” verursachte. Das Schiff fuhr Anfang Mai mit aufgerichtetem Kran auf dem Rhein-Herne-Kanal und zerriss eine 110-Kilovolt-Leitung.

Dank der wenig durchdachten Aktion, bei der niemand verletzt wurde, kam es in der Region Essen zu Stromausfällen und Überspannungsschäden. Die Hausratversicherungen lehnten die Überspannungsschäden ab, da sie nicht durch Blitzschlag verursacht wurden. Das Energieunternehmen Westnetz winkte ebenfalls ab, und sieht sich, wohl nicht zu Unrecht, selbst als Geschädigter, wie die Bild meldet.

Wann die kaputten Elektrogeräte der Anwohner erstattet werden und in welcher Höhe, ist weiter unklar. Der Versicherer des Kran-Schiffs EOC aus dem niederländischen Meppel wollte keine Auskunft geben und verwies auf den laufenden Gerichtsprozess. (vwh/mv)

Bild: Rhein-Herne-Kanal (Quelle: Fotodichter / PIXELIO / www.pixelio.de)

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