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Rapper Kanye West verklagt Lloyd’s

03.08.2017 – kayne_west_dpaUS-Rapper Kanye West gilt in der Musikbranche nicht gerade als Kind von Traurigkeit. Mal sind es verbale Entgleisungen, Beleidigungen gegen Musikerkollegen, mal ist es Werbung für US-Präsident Donald Trump. Nun bekommt es Lloyd’s of London mit dem Rap-Musiker zu tun. Wie der Fernsehsender RTL2 berichtet, hat Kanye nun den Tourversicherer auf zehn Mio. US-Dollar verklagt.

Zur Begründung hieß es, dass Lloyd’s sich nicht nur geweigert haben soll, diesem sein Geld zu bezahlen, sondern auch sensible Informationen über seinen Gesundheitszustand an die Presse verraten zu haben. Lloyd’s selbst sieht dies hingegen naturgemäß anders. Der Hintergrund liegt wohl in Kanyes bisherigen Eskapaden.

So brach der Musiker im vergangenen Jahr seine USA- und Europatour aufgrund psychischer Probleme ab. Seine Tour-Versicherung macht laut Bericht den übermäßigen Marihuana-Konsum für die psychischen Probleme des 40-Jährigen verantwortlich. So habe dieser während der Tour angespannt, verwirrt und unberechenbar gewirkt.

Weil sich dieser Zustand nicht jedoch gebessert habe, sagte der Tourversicherer alle Auftritte ab. Für die Konzert-Ausfälle will Lloyd’s daher keine Entschädigung an den Musiker bezahlen. Sein Unternehmen wirft der Versicherungsgesellschaft nun vor, sich die Vorwürfe ausgedacht zu haben. (vwh/td)

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