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PKV: Bundesbürger stehen auf Debeka

24.08.2017 – Krankenschwester_JMG_pixelio.deDie aktuelle politische Diskussion um die private Krankenversicherung (PKV) scheint die Bundesbürger derzeit wenig zu beeindrucken. Laut einer aktuellen Umfrage von Statista, die VWheute exklusiv vorliegt, sind insgesamt 92 Prozent der 1.022 befragten Deutschen ab 18 Jahre mit ihrem Anbieter sehr oder eher zufrieden. Beliebtester Anbieter ist demnach die Debeka mit 15 Prozent.

Knapp dahinter liegen laut Umfrage die Allianz mit elf Prozent, gefolgt von der DKV (zehn Prozent), der Axa (neun Prozent) und der Huk-Coburg mit sechs Prozent. Auf die Frage, welcher PKV-Anbieter aus Sicht der Deutschen für die eigene Gesundheitsvorsorge in Frage kommen würde, hat hingegen die Allianz mit 21 Prozent die Nase vorn. Dahinter folgen laut Statista-Umfrage die Huk-Coburg und die Axa mit jeweils 15 Prozent, die Ergo und Debeka mit jeweils zwölf Prozent, sowie die DEVK und die DKV mit jeweils zehn Prozent. Allein 2015 war nach Angaben von Statista jeder zehnte Deutsche privat krankenversichert.

pkv-umfrage_statista

Bei der Frage nach einer Zahnzusatzversicherung sind die Deutschen in ihrer Haltung laut Umfrage hingegen ziemlich ausgeglichen. So gaben 32 Prozent der Befragten an, aktuelle eine entsprechende Police abgeschlossen zu haben. Weitere 30 Prozent können sich den Abschluss einer entsprechenden Police zumindest vorstellen. Für 34 Prozent kommt dies hingegen gar nicht in Frage. Vier Prozent der Befragten sind laut Statista-Umfrage in dieser Frage noch unentschlossen.

Etwas anders sieht es hingegen bei der Frage nach einer Auslandskrankenversicherung aus. Während 39 Prozent der befragten Bundesbürger bereits eine entsprechende Police abgeschlossen haben, können sich dies 27 Prozent zumindest vorstellen. Für 29 Prozent kommt der Abschluss einer entsprechenden Police jedoch nicht in Frage. Fünf Prozent sind unentschlossen.

Dabei lief das vergangene Jahr für die PKV besser als gedacht, konstatiert die Rating-Agentur Assekurata in einem aktuellen Marktausblick. Sorgenkinder der privaten Krankenversicherer sind hingegen noch immer die steigenden Prämienbeiträge sowie die sinkende Zahl der privat Vollversicherten. Auch das Beschwerdeaufkommen beim Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung hat 2016 leicht zugenommen, bleibt aber im Verhältnis zur Zahl der abgeschlossenen Verträge im marginalen Bereich. (vwh/td)

Bildquelle: JMG / PIXELIO (www.pixelio.de)

Grafikquelle: Statista

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