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Luftfahrt-Ausstieg: AIG fliegt Allianz hinterher

08.06.2017 – Flugzeug flughafen - RoKnoFoto pixelio.deDer von Überkapazitäten geprägte Wettbewerb fordert weitere Opfer im Aviation-Geschäft. AIG Australien schließt seine Luftfahrt-Sparte in Neuseeland und in Australien. Der Preiskampf sei zu hart, man könne unter den Bedingungen langfristig nicht profitabel sein, erklärte der Versicherer. Auch die Allianz bietet keinen Versicherungsschutz in dieser Region an. HDI Global stieg vergangenes Jahr komplett aus kommerziellen Airlines aus.

Dabei zeichnete sich im Airline-Geschäft im letzten Quartal 2016 eine Verhärtung des Marktes ab, die es den Versicherern in den betroffenen Segmenten ermöglichte, höhere Prämien durchzusetzen. AIG will global weiterhin an der Luftfahrt-Sparte festhalten. Ein vollständiger Rückzug birgt das Risiko, Großkundenbeziehungen aufs Spiel zu setzen, sagt Delvag-Vorstand Reiner Siebert.

Der Manager bei der Lufthansa-Versicherungstochter Delvag erklärt gegenüber VWheute: “Bei einer ganzheitlichen Steuerung von Risikoportfolio und Geschäftsverbindungen würde die isolierte Betrachtung einer einzelnen Sparte – wie z.B. die Luftfahrtversicherung – daher regelmäßig zu kurz greifen.” (vwh/dg)

Lesen Sie das vollständige Interview mit Reiner Seibert in der kommenden Juli-Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Bildquelle: RoKnoFoto / PIXELIO / www.pixelio.de

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