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Lebensversicherung: Partner in Life warnt vor Panikmache

17.01.2018 – Lebensversicherung_FotoliaDer luxemburgische Policenkäufer Partner in Life warnt in der Debatte im die Zukunft der Lebensversicherung vor einer Panikmache. “Wir besitzen nicht nur die Geschäftsberichtzahlen der vergangenen 15 Jahre, sondern eben auch die Entwicklung der Guthaben und Prognosen zu Tausenden Verträgen seit dieser Zeit. Auf diesem Fundament kommen wir zu einem völlig anderen Bild als Herr Enger”, konstatiert Dean Goff, Vorstand der PiL.

So gebe es tatsächlich einige sehr wenige Versicherer die Hilfe benötigen und diese hinsichtlich der Bildung von Reserven und Rückstellungen auch bekommen. Zudem geht der Policenkäufer davon aus, dass es auch weitere Zusammenschlüsse von Versicherungsgesellschaften geben werde. Für die große und breite Maße an Verträgen (und damit auch Lebensversicherungsunternehmen) bestehe hingegen kein
Grund zur Panik, betont PiL weiter. Zudem wolle man keine Gruppen von Policen von ausgewählten Versicherern kündigen und habe dies auch nicht vor.

Zudem sollten Verbraucher, deren Policen in den nächsten zwei bis zehn Jahren ablaufen, die Verträge von einem versierten Fachmann (Verbraucherzentrale, spezialisierter Finanz-, Versicherungs-, Honorarberater oder Policenkäufer und -analyst wie PiL) analysieren zu lassen. “Im Gegensatz zum Bund der Versicherten fordern wir auch keine Erhöhung der Überschussbeteiligungen, weil die laufende Verzinsung der Kapitalanlagen ja so viel höher sei. Die Finanzlage der Versicherer lässt keinen Spielraum für nennenswerte Überschüsse. Diese Erträge werden zum überwiegenden Teil benötigt, um die Finanzierbarkeit der Garantien auch für die weitere Zukunft zu sichern, betont Goff weiter.

Hintergrund ist das jüngste Interview des ehemaligen Versicherungsmanagers Sven Enger gegenüber dem Stern. Dabei fürchtet er einen “Crash” der Lebensparte mit einer “massenhaften Kapitalvernichtung” rät den Kunden zur Kündigung ihrer Policen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hatte ihm daraufhin unverantwortliche und unfundierte Panikmache vorgeworfen. VWheute wird das Thema weiter verfolgen. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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