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Kunden wollen mehr Versicherer-Apps

08.03.2018 – Umfrage_Befragung_Meinung_einzmedia_pixelio.deEine gute Nachricht für alle digitalaffinen Versicherer: Der Online-Service wird bei Versicherungskunden immer beliebter. Gleichzeitig schwindet die Hemmung vor digitaler Vernetzung, wenn dadurch die individuelle Sicherheit steigt oder die Kosten schrumpfen. Das sind Kernergebnisse des neuen “Assistance Barometers 2018″.

“Die Menschen sind mehr denn je bereit, sich in persönlichen Angelegenheiten helfen zu lassen. Durch die Digitalisierung ist das Potenzial für neue, clevere Problemlösungsangebote so groß wie noch nie”, sagt Peter Georgi, Vorstandsvorsitzender der Europ Assistance Deutschland, dem Herausgeber der Studie. “Die Versicherungswirtschaft hat die einmalige Chance, diese digitale Steilvorlage aktiv zu ergreifen. Ich bin überzeugt, dass Assistance-Angebote mittels digitaler Lösungen zum Kernbestandteil von Versicherungsprodukten werden können.”

Der Kunde denkt mit

Die Kunden unterscheiden zwischen existenzieller und alltäglicher Hilfe. Während die Apps für medizinische Notlagen gefragt sind, sind digitale Angebote zum Auffinden einer passenden Werkstatt (41 Prozent) oder eines Handwerkers in der Nähe (30 Prozent) weniger attraktiv. Dennoch würden auch in diesen Bereichen die Zustimmungsraten kontinuierlich ansteigen.

Rund 51 Prozent der befragten Deutschen sehen Assistance-Leistungen für den Abschluss eines Versicherungsvertrags als wichtig an, das sind  immerhin drei Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen sind nur 50 Prozent der befragten Versicherer davon überzeugt, dass Assistance-Angebote die Versicherungsproduktion ankurbeln.

Zur Studie

In der deutschlandweiten Studie hat Europ Assistance unter wissenschaftlicher Begleitung des Studienganges Insurance and Finance der Hochschule RheinMain und mittels technischer Durchführung durch die Marktforschungsgesellschaft Omniquest die aktuelle Bedeutung von Assistance-Leistungen in den Bereichen Automotive, Reise, Gesundheit, Senioren, Haus & Familie aus Sicht der Endkunden und Versicherungsunternehmen sowie Versicherungsvermittler ermittelt. An der anonymen Telefonbefragung, durchgeführt im zweiten Halbjahr 2017, nahmen 45 Entscheider aus der Versicherungswirtschaft, 302 Versicherungsvermittler und 502 private Haushalte teil. (vwh/mv)

Bild: einzmedia / www.pixelio.de / PIXELIO

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