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Keiner braucht mehr Hausratversicherungen

14.02.2017 – Hausrat_BaslerDie Hausratversicherung verlor im letzten Jahrzehnt bei der Gunst der Versicherten 14 Prozent – und der Trend zeigt laut Yougov weiter nach unten: Im Jahr 2015 konnten noch 67 Prozent der Versicherten in Deutschland im Schadenfall auf eine Hausratversicherung zurückgreifen, im Jahr 2016 fiel der Anteil um zwei Prozent. Die GDV-Zahlen zeigen allerdings anderes.

Besonders die Jungen fremdeln laut Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougov mit der Hausratversicherung: Immerhin 68 Prozent der 31- bis 55-Jährigen und 78 Prozent der über 55-Jährigen können eine Hausratversicherung vorweisen. In der Gruppe der unter 30-Jährigen sind es 35 Prozent. Interessanterweise sinkt auch der Aufwand, den Kunden vor dem Abschluss einer Hausratversicherung betreiben. Im Jahr 2015 versuchten noch 52 Prozent der Interessenten vor einem Abschluss das beste Angebot zu finden, im Jahr 2016 nur noch 49 Prozent. Selbst das Nachdenken über Versicherungen scheint vielen zu anstrengend zu sein: Waren es 2015 noch 78 Prozent, die über den Abschluss nachdachten, waren es im Folgejahr 72 Prozent.

Auf den Rückgang in der Hausratversicherung angesprochen, antwortete der GDV: “Die Entwicklung der Verträge in der Hausratversicherung ist von 24,8 Mio. im Jahr 2005 auf 25,8 Mio. im Jahr 2015 angestiegen.” Es bleibt dem Leser überlassen, welche Zahlenbasis er für valider hält. Die Ergebnisse von Yougov sind ein Teil der seit 1996 jährlich erscheinenden Studie “Kundenmonitor Assekuranz” für die 10.146 Personen befragt wurden. Der GDV wertet die ganzjährigen Geschäftsergebnisse aus. (vwh/mv)

Bild: Hausratversicherung (Quelle: Basler)

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