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Käfigkämpfer verklagen UFC auf 1,6 Mrd. Dollar

22.02.2018 – dpaIm Boxen gibt es fast so viele Verbände und Weltmeistertitel wie Boxer selbst. Fans wenden sich vom Sport ab, weil es kaum gute Kämpfe gibt und diese Duelle durch Fehlurteile entschieden werden. Dagegen ist Mixed Martial Arts auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit. Mit dem Ultimate Fighting Championship (UFC) gibt es nur einen Veranstalter, der jedoch seine Monopolstellung ausnutzt und an die Kämpfer miese Gagen zahlt. Die wehren sich nun.

Der UFC um ihren Präsidenten Dana White ist es gelungen, Mixed Martial Arts von seinem einst schmutzigen Image zu befreien und in ein salonfähiges Mainstream-Produkt zu verwandeln. Polarisierende Aushängeschildern wie Conor McGregor schafften es sogar, Boxlegenden wie Floyd Mayweather in den Ring zu bekommen. Eine Sammelklage könnte nun das gesamte MMA-Geschäft auf den Kopf stellen.

Da es mit UFC quasi nur einen Veranstalter gibt, der die MMA-Kämpfe veranstaltet, sind die Kämpfer extrem abhängig von der Organisation und müssen deren Bedingungen akzeptieren. So hat Conor McGregor bei seinem Ausflug ins Boxen mit einem Kampf 75 Mio. Dollar verdient. Das ist fünfmal so viel wie bei seinem bestbezahlten UFC-Fight.

Mehrere namhafte Kämpfer und deren Manager gehen gegen die Monopolstellung der UFC nun vor, eine Sammelklage könnte nun das gesamte MMA-Geschäft auf den Kopf stellen. Zwischen 700 Mio. und 1,6 Mrd. Dollar. Diese Summe soll UFC-Kämpfern in den Jahren 2010 bis 2016 entgangen sein. Zu diesen Ergebnissen kommen Experten nach verschiedenen Analysen der Geschäftsentwicklung der UFC sowie der Gagen der Kämpfer. Die Gagen seien nicht im gleichen Verhältnis wie die Umsätze der UFC angestiegen. (vwh/dg)

Bild: Conor McGregor, amtierender UFC Lightweight Champion (Quelle: picture alliance / newscom)

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