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Hohe Leistungsdichte bei Rechtsschutzversicherern

25.01.2017 – REchtschutz_tarudeone_pixelioDie Ratingagentur Franke und Bornberg hat erstmals die privaten Rechtsschutzversicherungen unter die Lupe genommen. Getestet wurden dabei die Versicherungsbedingungen von insgesamt 141 Tarifen. Das Ergebnis der Experten: Das Leistungsniveau der Rechtsschutzversicherer ist hoch. Von 72 Tarifen in der Kategorie Familie erhielten 22 Anbieter die Höchstnote FFF. Von 69 Tarifen in der Kategorie Single erhielten 21 Anbieter die Bestnote.

Demnach erhielten insgesamt 30,56 Prozent der getesteten Rechtsschutztarife in der Kategorie Familie die Bestwertung. 13,89 Prozent wurden mit FF+, 22,22 Prozent mit FF bewertet. Ähnlich fiel auch das Testergebnis in der Katgorie Single aus. Dabei wurden 30,43 Prozent der getesteten Rechtschutztarife mit der Höchstnote FFF bewertet. 14,49 Prozent wurden mit FF+ sowie 17,89 Prozent mit FF bewertet. Zu den Testsiegern in beiden Kategorien zählen laut Ratingagentur unter anderem die Advocard, die Arag, die Auxilia-Rechtsschutz, die Bruderhilfe Sachversicherung, die Concordia, die Huk-Coburg-Rechtsschutz, die Roland oder die VHV und Württembergische.

Bewertet wurden nach Angaben der Ratingagentur vor allem die Merkmale, welche für die Mehrheit der Versicherten relevant seien. Dabei zogen die Experten nach eigenen Angaben insgesamt 78 Leistungskriterien für das Rating heran, um damit belastbare Aussagen zur Leistungsstärke eines Tarifs über die gesamte Vertragsdauer treffen zu können.

Spezielle Deckungen wie zum Beispiel der Anstellungsvertrags-Rechtsschutz für Geschäftsführer, Aufsichtsräte oder Vorstände oder ein Verwaltungsrechtsschutz bei Streitigkeiten um einen Studienplatz blieben laut Franke und Bornberg hingegen außen vor. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden die Regulierungspraxis sowie Leistungsaussagen der Versicherer.

“Die Rechtsschutzversicherer haben ihre Leistungen in den letzten Jahren spürbar ausgebaut. Telefonische Rechtsberatung und Mediationsverfahren sind mittlerweile Marktstandard. Gerade die Ersteinschätzung per Telefon bietet Versicherten den Vorteil, dass sie in der Regel kostenlos ist und somit keine Selbstbeteiligung fällig wird. Onlineberatung setzt sich ebenfalls durch”, kommentiert Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg, die Ergebnisse des Ratings. (vwh/td)

Bildquelle: tarudeone / pixelio.de

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