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Hanse Merkur nimmt sich selbst auf die Schippe

30.06.2017 – schlefaz tele5 kalkofeHeute startet die erfolgreiche Tele5-Reihe “SchleFaZ: Die schlechtesten Filme aller Zeiten”. Hanse Merkur sichert sich erneut die Sponsoring-Rechte an der Sommerstaffel 2017. Bereits im letzten Jahr hat der Hamburger Versicherer durch sein On- und Off-Air Engagement gezeigt, dass er den Humor von SchleFaZ versteht und damit für die Versicherungsbranche ungewöhnliche Akzente gesetzt.

Vor, während und nach dem Film kommentieren und sezieren Oliver Kalkofe und Peter Rütten die Filme und machen sich dabei über mimiklose Schauspieler und unsinnige Dialoge lustig. Begleitet wird die grauenvolle Schauspielkunst auf dem Second Screen via Twitter.

Die Werbe-Kooperation zwischen Hanse Merkur und dem TV-Sender umfasste im vergangenen Jahr neben gemeinsamer PR-Begleitung, Online- und Event-Begleitung, klassischen TV-Sponsoringelementen wie Opener, Closer, Reminder usw., auch sogenannte Cut-Ins, also Werbeeinblendungen während des Films. Diese wurden allerdings nicht als direkte Produktwerbung genutzt, sondern mit einem humoristischen und selbstironischen Unterton versehen und auf Twitter mit dem passenden Tweet verlängert.

“Die große SchleFaZ-Community wollten wir nicht mit einer direkten Produktwerbung und Markenbotschaft ansprechen – das hätte nicht gepasst”, erklärt Lars Wöhrmann, Social Media Manager des Versicherers. “Stattdessen wollten wir den Usern auf Augenhöhe begegnen und im Second Screen positiv überraschen.” So spielte die Hanse Merkur mit Klischees aus der Versicherungsbranche – und nahm sich dabei auch nicht immer selbst so ganz ernst. Beispiel: Ein Protagonist schläft nach Kampf mit Monstern und Rückkehr an den Schreibtisch erschöpft ein. Die Hanse Merkur twitterte dazu: “Böse Zungen behaupten, dass so unsere Leistungsabteilung arbeitet. Wir dementieren dieses Gerücht.”

Markenbekanntheit korreliert mit Neugeschäft

Versicherer sind schon lange davon abgewichen eine reine Produktwerbung zu machen, welche die Vorteile eines Tarifs gegenüber einem anderen in den Vordergrund stellt. Sie werben vor allem mit Humor, Promis und Sex. Nach Angaben der Hanse Merkur hat sich der PR-Coup gelohnt. Es entwickelte sich ein reger Austausch zwischen Usern und dem Versicherer. Die Markenbekanntheit ist nachweislich gestiegen, und diese ist ausschlaggebend für das Neugeschäft. Endkunden achten beim Abschluss einer Versicherung auf Empfehlung, Preis-Leistungs-Verhältnis und Markenbekanntheit/Image. Deswegen wirbt die VHV mit Til Schweiger, die DVAG mit Jürgen Klopp. Auch wenn der Glanz der Stars sich nicht immer auf die Marke überträgt, so bleibt sie zumindest im Gedächtnis der TV-Zuschauer, was dem Vermittler den Verkauf von Policen erleichtert. (vwh/dg)

Lesen Sie mehr zum Marketing der Versicherer in der Juli-Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Bild: Moderator Oliver Kalkofe (Quelle: obs/Tele 5/TELE 5)

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