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Geldregen für digitale Versicherungsplattform Cyberdirekt

13.04.2018 – Businessman using digital tactile screen with chartsDie digitale Versicherungsplattform Cyberdirekt hat in ihrer ersten Finanzierungsrunde rund 1,2 Mio. Euro eingesammelt. Geldgeber der 2017 gegründeten Insurtechs sind die Berlin Technologie Holding (BTH) sowie mehrere Business Angels. Die Plattform bündelt verschiedene Versicherungsprodukte, um Firmen gegen die Folgen eines Cyber-Angriffs zu schützen.

Hinter der Marke Cyberdirekt steht das Start-up Cari, welches als Mehrfachagent die Policen für die Anbieter HDI, AIG, Hiscox und Markel vertreibt. “Der Markt für Cyber-Versicherungen bietet extreme Wachstumschancen und Potenzial zur Etablierung von neuen technologiebasierten Lösungen. Die Branche steht hier ganz am Anfang und wir möchten diese Entwicklung mit unternehmerischer Perspektive langfristig begleiten”, kommentiert Joern-Carlos Kuntze, Managing Partner des Technologie-Investors BTH, die Investition in das Start-up. Denn: “”Die Mehrheit der Unternehmer hat noch nicht realisiert, dass eine Cyber-Attacke schnell zu einer Datensicherheitsverletzung führen kann”, ergänzt Hanno Pingsmann, Gründer und Geschäftsführer von Cyberdirekt.

KPMG: Markt für Risikokapital boomt

So gewinnt der Markt für Risikokapital immer mehr an Bedeutung. Laut einer aktuellen Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG haben Venture Capital-Unternehmen im ersten Quartal 2018 weltweit rund 49,3 Mrd. US-Dollar investiert und damit sämtliche Quartale des Vorjahres übertroffen. Globaler Spitzenreiter sind dabei erneut die USA mit VC-Investitionen in Höhe 29,4 Mrd. US-Dollar und 1.782 Deals, gefolgt von Asien (14,6 Mrd. US-Dollar und 317 Deals) und Europa (5,2 Mrd. US-Dollar und 548 Deals).

Dabei landen allein fünf Megadeals aus Deutschland unter den Top Ten Europas. Dazu zählen nach Angaben von KPMG der Berliner Gebrauchtwagenhändler Auto1 (mit einer Investition von 561 Mio. US-Dollar), das Biotechnologie-Unternehmen BioNTech (270 Mio. US-Dollar), die Online-Bank N26 (160 Mio. US-Dollar), die SolarisBank (70 Mio. US-Dollar) und Frontier Car Group (63,7 Mio. US-Dollar).

“Obwohl sich Deutschland bereits auf einem hohen Investitionsniveau etabliert hat, lässt sich immer noch ein leichter Anstieg investierten Risikokapitals verzeichnen. Das ist erfeulich. Dabei verlagert sich auch hierzulande das Gewicht auf Later Stage-Finanzierungen. Zudem ist der Markt hierzulande gekennzeichnet durch zunehmende Aktivitäten von Corporate Venture Capital. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend erst einmal anhalten wird”, kommentiert Stefan Kimmel, Partner bei KPMG Deutschland, die Entwicklung.

“Besonders Investitionen in Blockchain-Technologien werden in Deutschland immer wichtiger. Die Anwendungsfälle reichen inzwischen weit über den Zahlungsverkehr und Kryptowährungen hinaus. Immer mehr Unternehmen machen sich Gedanken darüber, wie sie die Blockchain-Technologie geschickt in die DNA ihres Geschäftsmodells und die gesamte Wertschöpfungskette integrieren können”, ergänzt KPMG-Partner Tim Dümichen. (vwh/td)

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